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Die Dynamik der intentionalen Fortbewegung im Raum
Die Folgen des Unterwegs-Seins als soziotechnisches Handlungssystems resultieren aus der Dynamik 1) der intentionalen Fortbewegung im Raum 2) und ermöglicht die Bildung von Kategorien, die wahrgenommen werden könnnen als ein Verschieben (translozieren) von:
| Was wird bewegt? | abstrakt | Kategorie | trans 'hinüber' mit lat. |
|---|---|---|---|
| Wissen und Werte | immateriell | Transfer | ferre ‘tragen, bringen’ |
| Dingen | materiell | Transport & Traffic | portāre (Lasten) ‘tragen, bringen’ *figicare 'schieben' |
| Einstellungen | Weltbild | Transformation | formāre ‘formen, gestalten, bilden’ |
| Menschen unterwegs | Lebensmittelpunkte | Translation | |
| Gewohnheiten | Alltag unterwegs | Transit | īre ‘gehen’ |
Unter diese fünf Kategorien (ergänzt durch Intention und Dynamik) lässt sich der Gegenstandsraum des Unterwegs-Seins weitgehend subsumieren.
Carolin Liebisch-Gümüş
Mobilität/en und Mobilitätsgeschichte.
Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam e.V. 46 S. DOI: 10.14765/zzf.dok-2817 Online
1)
Altgriechisches «dýnamis» bedeutet, über eine Kraft zu verfügen, mit der etwas verändert werden kann, verlangt für die Umsetzung also einen Möglichkeitssinn.
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