Die Folgen des Unterwegs-Seins als soziotechnisches Handlungssystems resultieren aus der Dynamik 1) der intentionalen Fortbewegung im Raum 2) und ermöglicht die Bildung von Kategorien, die wahrgenommen werden könnnen als ein Verschieben (translozieren) von:
| Was wird bewegt? | abstrakt | Kategorie | trans 'hinüber' mit lat. |
|---|---|---|---|
| Wissen und Werte | immateriell | Transfer | ferre ‘tragen, bringen’ |
| Dingen | materiell | Transport & Traffic | portāre (Lasten) ‘tragen, bringen’ *figicare 'schieben' |
| Einstellungen | Weltbild | Transformation | formāre ‘formen, gestalten, bilden’ |
| Menschen unterwegs | Lebensmittelpunkte | Translation | |
| Gewohnheiten | Alltag unterwegs | Transit | īre ‘gehen’ |
Unter diese fünf Kategorien (ergänzt durch Intention und Dynamik) lässt sich der Gegenstandsraum des Unterwegs-Seins weitgehend subsumieren.
Carolin Liebisch-Gümüş