Wer unterwegs ist, verändert Art und Ausmaß der Kontakte (Exposition) zu möglichen Krankheitsursachen (z.B. Infektionen durch Bakterien, Viren, Pilze).
Ohne die Routinen des Alltags und außerhalb des vertrauten Raumes unterwegs steigt diese Exposition nochmals, da sowohl die Art der Krankheitsursachen dem Reisenden fremd ist als auch das richtige Verhalten dazu unbekannt.
Unwissenheit und Leichtsinn können auf die Grenze zwischen Leben und Tod führen.
Vorsorge trägt dazu bei, dieses Risiko zu mindern.
Hygiene mindert das Risiko durch alltägliche Gefahren zu erkranken. Hygiene in den Tropen unterscheidet sich von Hygiene in gemäßigten Zonen, weil diese auch vom Klima bestimmt wird (Hitze, Feuchtigkeit), s. Sommerfrische. Bakterien vermehren sich um das Doppelte alle 20 Minuten, am besten dort, wo es warm und feucht ist: im Badezimmer (Handtücher), in der Küche (Spüllappen), in der Kleidung (Unterwäsche) und im Bett (Bettwäsche).
Von den drei Hygienebereichen sind unterwegs besonders bedeutsam:
Körperhygiene
Infektionsschutz
Mangelhafte Körperhygiene fördert
Infektionen, etwa nach Stichen (z.B. Mücken, Sandfliegen) und Bissen (z.B. Wanzen, Zecken)
Parasitenbefall (z.B. Flöhe, Läuse) > Läusekamm
Hautreizungen, wunde Haut (engl. prickly heat, lat. miliaria rubra) > absterbende Hautpartien
Geschwüre, Entzündungen, Abszesse
Karies und Parodontitis
Darüber hinaus tragen zum Infektionsschutz insbesondere gegen Durchfall, Verstopfung & Übelkeit bei:
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