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wiki:flucht

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-Während langer Zeiten im [[wiki:reisegenerationen#20. Jahrhundert|20. Jahrhundert]] war das Reisen oft undenkbar. [[wiki:unterwegs-sein|Unterwegs]] waren dann meist Flüchtlinge, Gestrandete, Heimatlose, Soldaten. Wie erging es Reisenden, die im fremden Land vom Krieg überrascht wurden? Gab es freiwillig Reisende in den Kriegsjahren? Wie „reiste“ man auf der Flucht?\\ +Während langer Zeiten im [[wiki:zeitleiste_reisegenerationen#20. Jahrhundert|20. Jahrhundert]] war das Reisen oft undenkbar. [[wiki:unterwegs-sein|Unterwegs]] waren dann meist Flüchtlinge, Gestrandete, Heimatlose, Soldaten. Wie erging es Reisenden, die im fremden Land vom Krieg überrascht wurden? Gab es freiwillig Reisende in den Kriegsjahren? Wie „reiste“ man auf der Flucht?\\ 
 Die wohl berühmteste Flucht des 20. Jahrhunderts ist im ersten Kapitel beschrieben: Einzigartig ist, daß gleich fünf der sieben Flüchtenden ein Buch über ihre Erfahrungen geschrieben haben: ''Heinrich Harrer'', ''Peter Aufschnaiter'', ''Rolf Magener'', ''Friedel Sattler'' und ''Hans Kopp''.\\  Die wohl berühmteste Flucht des 20. Jahrhunderts ist im ersten Kapitel beschrieben: Einzigartig ist, daß gleich fünf der sieben Flüchtenden ein Buch über ihre Erfahrungen geschrieben haben: ''Heinrich Harrer'', ''Peter Aufschnaiter'', ''Rolf Magener'', ''Friedel Sattler'' und ''Hans Kopp''.\\ 
 Im zweiten Kapitel folgen Einzelerfahrungen mit Krieg, Putsch, Internierung, dem Überleben in fremden Ländern und Möglichkeiten zur [[wiki:Heimkehr|Heimkehr]], basierend auf Reiseberichten des Engländers ''Chatwin'', der Polen ''Rawitsch'' und ''Ossendowski'', der Österreicher ''Fruhmann'', ''Aufschnaiter'', ''Harrer'' und ''Kolb'', des Schweizers ''Meiss-Teuffen'' sowie einiger Deutscher.\\  Im zweiten Kapitel folgen Einzelerfahrungen mit Krieg, Putsch, Internierung, dem Überleben in fremden Ländern und Möglichkeiten zur [[wiki:Heimkehr|Heimkehr]], basierend auf Reiseberichten des Engländers ''Chatwin'', der Polen ''Rawitsch'' und ''Ossendowski'', der Österreicher ''Fruhmann'', ''Aufschnaiter'', ''Harrer'' und ''Kolb'', des Schweizers ''Meiss-Teuffen'' sowie einiger Deutscher.\\ 
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 ==== Selbstbestimmung und Objekt ==== ==== Selbstbestimmung und Objekt ====
  
-Zweimal im [[wiki:reisegenerationen#20. Jahrhundert|20. Jahrhundert]] unterbrachen Kriege weltweit die Kontinuität des Gewohnten, einmal vier, dann noch einmal sechs Jahre lang, gefolgt von Jahren nur langsamer Normalisierung im Schatten der Kriege. Reisende bewegen sich immer außerhalb der Normalität und des Alltags, doch in den Zeiten der Not und des Krieges, finden sie sich in außergewöhnlichem Maße staatlichen Zwängen und menschlicher Willkür ausgesetzt. Extremsituationen werden zur alltäglichen Routine, zum permanenten Existenzkampf.+Zweimal im [[wiki:zeitleiste_reisegenerationen#20. Jahrhundert|20. Jahrhundert]] unterbrachen Kriege weltweit die Kontinuität des Gewohnten, einmal vier, dann noch einmal sechs Jahre lang, gefolgt von Jahren nur langsamer Normalisierung im Schatten der Kriege. Reisende bewegen sich immer außerhalb der Normalität und des Alltags, doch in den Zeiten der Not und des Krieges, finden sie sich in außergewöhnlichem Maße staatlichen Zwängen und menschlicher Willkür ausgesetzt. Extremsituationen werden zur alltäglichen Routine, zum permanenten Existenzkampf.
  
 //"Join the army, see the world, meet another people and kill them"// - dieser satirisch verfremdete Werbespruch für die US-Army aus der Zeit des Vietnamkrieges deutet Ähnlichkeiten zwischen Soldaten und Reisenden an. Beide sind unterwegs in der Welt, treffen Menschen und sehen die Welt. Survivaltechniken und Ausrüstung entstammen oft militärischer Forschung und Entwicklung. Auch Rudyard Kipling sieht solche Ähnlichkeiten (siehe oben). //"Join the army, see the world, meet another people and kill them"// - dieser satirisch verfremdete Werbespruch für die US-Army aus der Zeit des Vietnamkrieges deutet Ähnlichkeiten zwischen Soldaten und Reisenden an. Beide sind unterwegs in der Welt, treffen Menschen und sehen die Welt. Survivaltechniken und Ausrüstung entstammen oft militärischer Forschung und Entwicklung. Auch Rudyard Kipling sieht solche Ähnlichkeiten (siehe oben).
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