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Zeitleiste der Bildungsreisen

Bildungsreise

Griechisch-römische Antike

Pepaideumenoi, πεπαιδευμένοι, griechische Intellektuelle, deren Bildung (Paideia) Reisen sowohl zum Erwerb von Bildung als auch zur Verbreitung derselben voraussetzte

Im 15. Jahrhundert

Im Unterschied zum mittelalterlichen-klerikalen Denken wird zunehmend angestrebt:

  1. Reisen kann über Erfahrung zu Erkenntnis führen, Wissen kann aufgebaut und zusammengeführt werden;
  2. Das Ich des Reisenden wächst durch seine Erfahrungen.

Damit bilden Hodoeporica die Wurzel für die »humanistische Gelehrtenrepublik« und für die Bildungsreise, aber auch für Ego-Literatur wie die Autobiographie. Stellvertretend dafür steht das Odeporicon von Johannes Butzbach (1505/06).

Im 16. Jahrhundert

Bourne's Buch enthält mathematische Ausführungen Distanzen und Zeit, Gewichte und Messungen betreffend und bietet damit Grundlagen zu wissenschaftlichen Messungen und Datenerhebungen. Bourne selbst hat seine Kenntnisse aus der Navigation und publizierte 1574 Regiment for the Sea.

Im 17. Jahrhundert

Im 18. Jahrhundert

»Eines Tages, als ich auf einen ziemlich einsamen Spaziergange in einem Lustwäldchen mich 
vertiefte, hatte ich das Glück oder Unglück auf zwei junge Herren zu stoßen,die 
wahrscheinlich so eben von ihrer französischen Bildungsreise zurückgekehrt seyn mochten, 
und die für einheimisches Gold ausländische Ungezogenheit und Muhtwillen reichlich 
eingetauscht hatten.« S.5 in:
1791 Eliza Fowler Haywood: Der unsichtbare Kundschafter. 
Nach dem Englischen von August Gottlieb Meißner, Erster Theil, Berlin: F. Maurer 

Im 19. Jahrhundert


Im 20. Jahrhundert