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wiki:bild_afrika

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wiki:bild_afrika [2025/07/10 04:55] – [Literatur] Norbert Lüdtkewiki:bild_afrika [2026/07/28 12:45] (aktuell) – Externe Bearbeitung 127.0.0.1
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 ====== Das Bild Afrikas ====== ====== Das Bild Afrikas ======
  
-Über Libyen, den einzigen Teil Afrikas, den die Griechen im [[wiki:reisegenerationen#Das Reisen im antiken Mediterraneum|4. Jahrhundert vor Christus]] kannten, sagte ''Aristoteles'' //»Libyen bringt immer etwas Neues.«// ((Ἀεὶ Λιβύη φέρει τι καινόν. Aei Libyē pherei ti kainon.)) 300 Jahre später kannten die Römer bereits größere Teile Afrikas, doch blieb die Erfahrung dieselbe: //»Aus Afrika kommt immer etwas Neues«// meinte ''Plinius der Ältere'' ((Ex Africa semper aliquid novi, Naturalis historia 8,42)). Das wurde bis ins [[wiki:reisegenerationen#20. Jahrhundert|20. Jahrhundert]] hinein zitiert und auch der Film //Out of Africa// (1985, Regie ''Sydney Pollack'') nach der Vorlage von ''Tanja Blixen'' (London 1937) ist nur das verkürzte Zitat: //Out of Africa, always something new//, lateinisch //»Semper Afrika ...«//.+Über Libyen, den einzigen Teil Afrikas, den die Griechen im [[wiki:zeitleiste_reisegenerationen#Das Reisen im antiken Mediterraneum|4. Jahrhundert vor Christus]] kannten, sagte ''Aristoteles'' //»Libyen bringt immer etwas Neues.«// ((Ἀεὶ Λιβύη φέρει τι καινόν. Aei Libyē pherei ti kainon.)) 300 Jahre später kannten die Römer bereits größere Teile Afrikas, doch blieb die Erfahrung dieselbe: //»Aus Afrika kommt immer etwas Neues«// meinte ''Plinius der Ältere'' ((Ex Africa semper aliquid novi, Naturalis historia 8,42)). Das wurde bis ins [[wiki:zeitleiste_reisegenerationen#20. Jahrhundert|20. Jahrhundert]] hinein zitiert und auch der Film //Out of Africa// (1985, Regie ''Sydney Pollack'') nach der Vorlage von ''Tanja Blixen'' (London 1937) ist nur das verkürzte Zitat: //Out of Africa, always something new//, lateinisch //»Semper Afrika ...«//.
  
   * ''Howard W. French''\\ //Afrika und die Entstehung der modernen [[wiki:welt|Welt]]. Eine Globalgeschichte.//\\ Aus dem Englischen (Born in Blackness) von K. Schuler, A. Thomsen und T. Stauder. 512 S., Abb. Stuttgart 2023: Klett-Cotta.   * ''Howard W. French''\\ //Afrika und die Entstehung der modernen [[wiki:welt|Welt]]. Eine Globalgeschichte.//\\ Aus dem Englischen (Born in Blackness) von K. Schuler, A. Thomsen und T. Stauder. 512 S., Abb. Stuttgart 2023: Klett-Cotta.
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 ===== Der »dunkle« Kontinent =====  ===== Der »dunkle« Kontinent ===== 
  
-Dass die [[wiki:weltbild|Vorstellungen]] von Afrika meist schief bis falsch sind, liegt auf der Hand. Dass Reisebuchautoren gerne die [[wiki:illusionen|falschen Vorstellungen]] bedienen, um ihre Bücher verkaufen zu können, ist ebenfalls klar. Aber wieso erscheint ausgerechnet Afrika als Dunkler, Schwarzer [[wiki:kontinente|Kontinent]]? Noch im [[wiki:reisegenerationen#18. Jahrhundert|18. Jahrhundert]] spöttelte ''Jonathan Swift'' (1667−1745) über die Afrika-[[wiki:kartographie|Karten]] seiner [[wiki:zeit_musse|Zeit]] ((On Poetry: A Rapsody (1733) 12, Zeile 179–182, u.a. in: The works of the Rev. Jonathan Swift, D.D., Dean of St. Patrick's, Dublin, Printed for J. Johnson [and 24 other], London, 1801, Band 8 (von 19), S. 167.\\ Zum kartographischen Hintergrund siehe:  ''Matthew Edney'': //A Misunderstood Quatrain//. 15.12.2018 [[https://www.mappingasprocess.net/blog/2018/12/15/a-misunderstood-quatrain|Online]] )):+Dass die [[wiki:weltbild|Vorstellungen]] von Afrika meist schief bis falsch sind, liegt auf der Hand. Dass Reisebuchautoren gerne die [[wiki:illusionen|falschen Vorstellungen]] bedienen, um ihre Bücher verkaufen zu können, ist ebenfalls klar. Aber wieso erscheint ausgerechnet Afrika als Dunkler, Schwarzer [[wiki:kontinente|Kontinent]]? Noch im [[wiki:zeitleiste_reisegenerationen#18. Jahrhundert|18. Jahrhundert]] spöttelte ''Jonathan Swift'' (1667−1745) über die Afrika-[[wiki:kartographie|Karten]] seiner [[wiki:zeit_musse|Zeit]] ((On Poetry: A Rapsody (1733) 12, Zeile 179–182, u.a. in: The works of the Rev. Jonathan Swift, D.D., Dean of St. Patrick's, Dublin, Printed for J. Johnson [and 24 other], London, 1801, Band 8 (von 19), S. 167.\\ Zum kartographischen Hintergrund siehe:  ''Matthew Edney'': //A Misunderstood Quatrain//. 15.12.2018 [[https://www.mappingasprocess.net/blog/2018/12/15/a-misunderstood-quatrain|Online]] )):
   „So geographers, in Afric maps,   „So geographers, in Afric maps,
   With savage pictures fill their gaps,   With savage pictures fill their gaps,
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 Wer nicht auf eigene Reiseerfahrungen zurückgreifen kann, ist auf die Medien angewiesen. Das Bild von Afrika wächst heran über Kinderbücher //(Zehn kleine Negerlein),// Abenteuerbücher und Filme //(Tarzan)// und so fort. Die ernsthafte Berichterstattung ist rar und stellt meist ab auf medienwirksame Themen. Dann ist Afrika ist ein Kontinent der [[wiki:katastrophe|Katastrophen]]: Vetternwirtschaft, Korruption, Laissez-faire beherrrschen das Bild; die Somalisierung wurde zum festen Begriff: Auflösung der [[wiki:staaten|Staatlichkeit]], Anarchie, Kriegsherren bedienen sich der Kindersoldaten. Damit einher gehen Mord und Massenmord (Ruanda), Hunger (Sahel) und Seuchen (AIDS und Ebola). Manche sprechen vom Dreißigjährigen Krieg Afrikas. Da kann man nur auf einen „Westfälischen Frieden“ hoffen. Wer nicht auf eigene Reiseerfahrungen zurückgreifen kann, ist auf die Medien angewiesen. Das Bild von Afrika wächst heran über Kinderbücher //(Zehn kleine Negerlein),// Abenteuerbücher und Filme //(Tarzan)// und so fort. Die ernsthafte Berichterstattung ist rar und stellt meist ab auf medienwirksame Themen. Dann ist Afrika ist ein Kontinent der [[wiki:katastrophe|Katastrophen]]: Vetternwirtschaft, Korruption, Laissez-faire beherrrschen das Bild; die Somalisierung wurde zum festen Begriff: Auflösung der [[wiki:staaten|Staatlichkeit]], Anarchie, Kriegsherren bedienen sich der Kindersoldaten. Damit einher gehen Mord und Massenmord (Ruanda), Hunger (Sahel) und Seuchen (AIDS und Ebola). Manche sprechen vom Dreißigjährigen Krieg Afrikas. Da kann man nur auf einen „Westfälischen Frieden“ hoffen.
  
-Der Südafrikaner ''Laurens van der Post'' stellte seinem Buch //„Vorstoß ins Innere“// einen Satz von ''Sir Thomas Brown'' voraus:// „Wir tragen mit uns das Wunderbare, das wir außer uns suchen: es liegen ganz Afrika und alle seine Wunder in uns.“// [[wiki:reisebuch|Reiseberichte]] erzählen uns daher mindestens genausoviel über den [[wiki:reisende|Reisenden]] wie über die Bereisten. Während in anderen Kontinenten meist gereist wird, führen nach Afrika immer Expeditionen, für Afrika qualifiziert sich eine bestimmte Art von Reisenden und eigentlich sind sie auf irgendeine Art und Weise alle auf der Suche nach den Quellen des Nils, erliegen dem Afrika-Virus oder dem [[wiki:tropenkoller|Tropenkoller]].+Der Südafrikaner ''Laurens van der Post'' stellte seinem Buch //„Vorstoß ins Innere“// einen Satz von ''Sir Thomas Brown'' voraus://„Wir tragen mit uns das Wunderbare, das wir außer uns suchen: es liegen ganz Afrika und alle seine Wunder in uns.“// [[wiki:reisebuch|Reiseberichte]] erzählen uns daher mindestens genausoviel über den [[wiki:reisende|Reisenden]] wie über die Bereisten. Während in anderen Kontinenten meist gereist wird, führen nach Afrika immer Expeditionen, für Afrika qualifiziert sich eine bestimmte Art von Reisenden und eigentlich sind sie auf irgendeine Art und Weise alle auf der Suche nach den Quellen des Nils, erliegen dem Afrika-Virus oder dem [[wiki:tropenkoller|Tropenkoller]].
  
 Afrika ist jedenfalls der schwarze Kontinent und birgt dunkle Geheimnisse. Der Afrikaforscher und Journalist ''Stanley'' schuf das Wort vom //„dunkelsten Afrika“// (engl. Ausgabe: //Through the dark continent//, London 1878). Dort erwarten den Reisenden //„Schwarze Ritter zwischen Niger und Tschad“//, //„Schwarze Abenteuer“// und //„Schwarze Trommeln“// (Buchtitel). 1980, 100 Jahre nach Stanley erscheint ein populäres Sachbuch von ''Schiffers'': //Afrika - Das Bild des dunklen Erdteils, als die Weißen kamen// (unausgesprochen ist zu ergänzen: … und das Licht brachten). Die dunkelhäutigen Melaniden Indiens und die Ureinwohner Australiens besitzen die gleichen hautschützenden Pigmenten wie die meisten Bewohner Afrikas. Niemand hat deswegen aber je Südindien als „Schwarzindien“ oder [[wiki:australien|Australien]] als „Dunklen Kontinent“ bezeichnet. ''Joachim Ringelnatz'' hat diesen Begriff bereits vor rund 100 Jahren als Titel eines Gedichtes aufgespießt: Afrika ist jedenfalls der schwarze Kontinent und birgt dunkle Geheimnisse. Der Afrikaforscher und Journalist ''Stanley'' schuf das Wort vom //„dunkelsten Afrika“// (engl. Ausgabe: //Through the dark continent//, London 1878). Dort erwarten den Reisenden //„Schwarze Ritter zwischen Niger und Tschad“//, //„Schwarze Abenteuer“// und //„Schwarze Trommeln“// (Buchtitel). 1980, 100 Jahre nach Stanley erscheint ein populäres Sachbuch von ''Schiffers'': //Afrika - Das Bild des dunklen Erdteils, als die Weißen kamen// (unausgesprochen ist zu ergänzen: … und das Licht brachten). Die dunkelhäutigen Melaniden Indiens und die Ureinwohner Australiens besitzen die gleichen hautschützenden Pigmenten wie die meisten Bewohner Afrikas. Niemand hat deswegen aber je Südindien als „Schwarzindien“ oder [[wiki:australien|Australien]] als „Dunklen Kontinent“ bezeichnet. ''Joachim Ringelnatz'' hat diesen Begriff bereits vor rund 100 Jahren als Titel eines Gedichtes aufgespießt:
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 Umgekehrt hat aber auch die helle Haut der Weißen eine besondere Bedeutung in Afrika. Bei vielen afrikanischen Völkern dient traditionell weiße Farbe dazu, um mit Verstorbenen Kontakt aufzunehmen. Mit ihr bemalen Tänzer und Betende ihre Körper, um den guten Ahnengeistern zu gleichen. Der Glaube, daß die im Jenseits lebenden Verstorbenen eine weiße Haut besitzen, rührt daher: zum einen erblaßt die braune Haut Sterbender zusehends, zum anderen kommen Neugeborene hellhäutiger zur Welt, als sie später sind. Dieses Nachdunkeln führen Medizinmänner auf die dunkle Erde und das Einwirken der schwarzen Erdgeister zurück. Umgekehrt hat aber auch die helle Haut der Weißen eine besondere Bedeutung in Afrika. Bei vielen afrikanischen Völkern dient traditionell weiße Farbe dazu, um mit Verstorbenen Kontakt aufzunehmen. Mit ihr bemalen Tänzer und Betende ihre Körper, um den guten Ahnengeistern zu gleichen. Der Glaube, daß die im Jenseits lebenden Verstorbenen eine weiße Haut besitzen, rührt daher: zum einen erblaßt die braune Haut Sterbender zusehends, zum anderen kommen Neugeborene hellhäutiger zur Welt, als sie später sind. Dieses Nachdunkeln führen Medizinmänner auf die dunkle Erde und das Einwirken der schwarzen Erdgeister zurück.
  
-Manche Botschaften der Reisebuchautoren zielt aufs [[wiki:tiere|Animalische]]:\\ //»Warum musste sie [die Natur] mir diese Bürde von Hässlichkeit aufladen? [...] Warum gerade mir die Lappländernase? Gerade mir dieses Mohrenmaul? Diese Hottentottenaugen? Wirklich, ich glaube, sie hat von allen Menschensorten das Scheußliche auf einen Haufen geworfen und mich daraus gebacken?«// So beklagt sich ''Franz Moor'' in ''Schillers'' Drama //[[http://www.zeno.org/Literatur/M/Schiller,+Friedrich/Dramen/Die+R%C3%A4uber/1.+Akt/1.+Szene|Die Räuber]]// 1782 über sein Aussehen. In den 30er Jahren weilte der Schweizer ''Mittendorfer''// „Unter Zwergmenschen und Riesenaffen“//; ''Bernatzik'' schreibt über: //„Typen und Tiere im Sudan“//. ''Schomburgk & Hagenbeck'' bringen ihr Afrikabild auf den Punkt: //„Wild und Wilde im Herzen Afrikas“//, Berger stellt 1933 die Alternative: „Schwarz oder weiß. Antlitz und Schicksal des dunklen Erdteils“. Nach so vielen Extremen titelt ''Alexander Lake'' 1956 ironisch: //„Bestien springen dich an. Die aufsehenerregende Wahrheit über lauernde Bestien und lügende Jäger“//.+Manche Botschaften der Reisebuchautoren zielt aufs [[wiki:tiere|Animalische]]:\\ //»Warum musste sie [die Natur] mir diese Bürde von Hässlichkeit aufladen? [...] Warum gerade mir die Lappländernase? Gerade mir dieses Mohrenmaul? Diese Hottentottenaugen? Wirklich, ich glaube, sie hat von allen Menschensorten das Scheußliche auf einen Haufen geworfen und mich daraus gebacken?«// So beklagt sich ''Franz Moor'' in ''Schillers'' Drama //[[http://www.zeno.org/Literatur/M/Schiller,+Friedrich/Dramen/Die+R%C3%A4uber/1.+Akt/1.+Szene|Die Räuber]]//1782 über sein Aussehen. In den 30er Jahren weilte der Schweizer ''Mittendorfer''// „Unter Zwergmenschen und Riesenaffen“//; ''Bernatzik'' schreibt über://„Typen und Tiere im Sudan“//. ''Schomburgk & Hagenbeck'' bringen ihr Afrikabild auf den Punkt://„Wild und Wilde im Herzen Afrikas“//, Berger stellt 1933 die Alternative: „Schwarz oder weiß. Antlitz und Schicksal des dunklen Erdteils“. Nach so vielen Extremen titelt ''Alexander Lake'' 1956 ironisch://„Bestien springen dich an. Die aufsehenerregende Wahrheit über lauernde Bestien und lügende Jäger“//.
  
 Nach dem Zweiten Weltkrieg meint man es gut, wohlwollend werden die Kolonien in die Selbständigkeit entlassen – aber auch, weil sich England und Frankreich die Kolonien nicht mehr leisten können. Deutschland hat es besser, seine Kolonien sind schon seit der Versailler Konferenz nach dem Ersten Weltkrieg abhanden gekommen. Das erweist sich nun als Vorteil, man gilt nicht als Kolonialherr und erkauft sich die Sympathie der Dritten Welt durch Entwicklungshilfe. Nach dem Zweiten Weltkrieg meint man es gut, wohlwollend werden die Kolonien in die Selbständigkeit entlassen – aber auch, weil sich England und Frankreich die Kolonien nicht mehr leisten können. Deutschland hat es besser, seine Kolonien sind schon seit der Versailler Konferenz nach dem Ersten Weltkrieg abhanden gekommen. Das erweist sich nun als Vorteil, man gilt nicht als Kolonialherr und erkauft sich die Sympathie der Dritten Welt durch Entwicklungshilfe.
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 ==== Zu den Quellen des Nils ==== ==== Zu den Quellen des Nils ====
  
-„Zu den Quellen des Nils zu reisen“ bedeutete über [[wiki:reisegenerationen|Jahrtausende]], Unmögliches zu versuchen. Es bedeutet aber auch, zu den eigenen Wurzeln zurückzukehren. Ziemlich sicher hat sich der Mensch in Afrika entwickelt und von dort über die Welt verbreitet. Ziemlich sicher folgte er dabei dem Nil entlang seines früheren Laufs durch die trockenen Gebiete des Nordens und erreichte über die Landbrücke des Sinai den eurasischen [[wiki:kontinente|Kontinent]]. Ein Tiefenpsychologe könnte die Suche nach den Quellen des Nils sicher vielschichtig als „back to the roots“ deuten.+„Zu den Quellen des Nils zu reisen“ bedeutete über [[wiki:zeitleiste_reisegenerationen|Jahrtausende]], Unmögliches zu versuchen. Es bedeutet aber auch, zu den eigenen Wurzeln zurückzukehren. Ziemlich sicher hat sich der Mensch in Afrika entwickelt und von dort über die Welt verbreitet. Ziemlich sicher folgte er dabei dem Nil entlang seines früheren Laufs durch die trockenen Gebiete des Nordens und erreichte über die Landbrücke des Sinai den eurasischen [[wiki:kontinente|Kontinent]]. Ein Tiefenpsychologe könnte die Suche nach den Quellen des Nils sicher vielschichtig als „back to the roots“ deuten.
  
 Alt wie die Geschichte der abendländischen Zivilisation ist auch die Suche nach den Quellen des Nils. Rund 1000 Generationen haben versucht, das Rätsel zu lösen. Nur für die, die an den Quellen lebten, war es nie ein Rätsel. Für sie waren die Quellen des Nils aber auch nie Mythos, sondern Alltag im regenreichen Hochland von Uganda und Ruanda. Bereits ''Herodot'', der Vater der Historiographie und Erdkunde, stellte erste Fragen, Aristoteles schrieb eine Abhandlung über das jahreszeitliche Steigen und Fallen des Flusses, und sein Schüler ''Alexander der Große'' schickte »äthiopische Männer« aus, um die geheimnisvollen Quellen des Stromes zu suchen. Alt wie die Geschichte der abendländischen Zivilisation ist auch die Suche nach den Quellen des Nils. Rund 1000 Generationen haben versucht, das Rätsel zu lösen. Nur für die, die an den Quellen lebten, war es nie ein Rätsel. Für sie waren die Quellen des Nils aber auch nie Mythos, sondern Alltag im regenreichen Hochland von Uganda und Ruanda. Bereits ''Herodot'', der Vater der Historiographie und Erdkunde, stellte erste Fragen, Aristoteles schrieb eine Abhandlung über das jahreszeitliche Steigen und Fallen des Flusses, und sein Schüler ''Alexander der Große'' schickte »äthiopische Männer« aus, um die geheimnisvollen Quellen des Stromes zu suchen.
  
-//»… so gibt es doch nichts, was ich lieber kennenlernen möchte, als die so viele [[wiki:reisegenerationen|Jahrhunderte]] lang verborgenen Anfänge des Stromes und seiner unbekannten Quellen; man eröffne mir die sichere Aussicht, die Nilquellen zu sehen, und ich will vom Bürgerkrieg ablassen«,// sagte ''Julius Caesar'', und ein Jahrhundert später (66 n. Chr.) schickte ''Kaiser Nero'' zwei Centurionen auf eine Expedition zu ihrer Entdeckung aus - vergeblich. Immerhin stießen diese in Gegenden vor, die nach ihnen erst wieder 1841 von Europäern betreten wurden. Die meisten Soldaten starben, die Rückkehrer berichteten: //„der Nil entspringe in der Hölle, seine Quelle werde von Teufeln bewacht.“// +//»… so gibt es doch nichts, was ich lieber kennenlernen möchte, als die so viele [[wiki:zeitleiste_reisegenerationen|Jahrhunderte]] lang verborgenen Anfänge des Stromes und seiner unbekannten Quellen; man eröffne mir die sichere Aussicht, die Nilquellen zu sehen, und ich will vom Bürgerkrieg ablassen«,// sagte ''Julius Caesar'', und ein Jahrhundert später (66 n. Chr.) schickte ''Kaiser Nero'' zwei Centurionen auf eine Expedition zu ihrer Entdeckung aus - vergeblich. Immerhin stießen diese in Gegenden vor, die nach ihnen erst wieder 1841 von Europäern betreten wurden. Die meisten Soldaten starben, die Rückkehrer berichteten: //„der Nil entspringe in der Hölle, seine Quelle werde von Teufeln bewacht.“// 
  
 //»Caput Nili quaerere«// - das Suchen nach der Nilquelle - galt im römischen Reich als Synonym für das Lösen einer unlösbar erscheinenden Aufgabe. Irgendwo tief im Inneren des afrikanischen Kontinents, bei den geheimnisumwitterten Mondbergen, lag der Ursprung des Stroms der Ströme, der Lebensader Ägyptens. ''Ptolemäus'' faßte das Wissen seiner Zeit zusammen: der Nil entspringe im ewigen Schnee der Mondberge im Inneren Afrikas; dort lebten Riesen und Zwerge. //»Caput Nili quaerere«// - das Suchen nach der Nilquelle - galt im römischen Reich als Synonym für das Lösen einer unlösbar erscheinenden Aufgabe. Irgendwo tief im Inneren des afrikanischen Kontinents, bei den geheimnisumwitterten Mondbergen, lag der Ursprung des Stroms der Ströme, der Lebensader Ägyptens. ''Ptolemäus'' faßte das Wissen seiner Zeit zusammen: der Nil entspringe im ewigen Schnee der Mondberge im Inneren Afrikas; dort lebten Riesen und Zwerge.
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 //»Über Florences frühe Kindheit gibt es nur spärliche Aufzeichnungen – sie war einfach schon immer eine geheimnisvolle Frau. … Anstelle schwerfälliger Formulierungen wie „Mag sie gesagt haben“ oder „hat er sich vermutlich gefragt“ habe ich Florence … Gedanken und Worte in den Mund gelegt …«// Anders formuliert: die Menge an Fakten ist hier umgekehrt proportional zum Umfang des Buches. Siebenseitige Anmerkungen, eine achtseitige [[wiki:literaturliste_biographien|Biographie]] sowie Hinweise zu den benutzten Archiven lassen auf eine gründliche Recherche schließen. Gleichwohl liefern die Fakten nur das Skelett für eine Biographie, die sich über weite Strecke der [[wiki:illusionen|Fiktion]] bedient. Shipman ist Professorin für Anthropologie und preisgekrönte Autorin, weiß also sehr wohl mit beidem umzugehen. Viele werden das sehr unterhaltsam und spannend finden, doch mein Fall ist das nicht. //»Über Florences frühe Kindheit gibt es nur spärliche Aufzeichnungen – sie war einfach schon immer eine geheimnisvolle Frau. … Anstelle schwerfälliger Formulierungen wie „Mag sie gesagt haben“ oder „hat er sich vermutlich gefragt“ habe ich Florence … Gedanken und Worte in den Mund gelegt …«// Anders formuliert: die Menge an Fakten ist hier umgekehrt proportional zum Umfang des Buches. Siebenseitige Anmerkungen, eine achtseitige [[wiki:literaturliste_biographien|Biographie]] sowie Hinweise zu den benutzten Archiven lassen auf eine gründliche Recherche schließen. Gleichwohl liefern die Fakten nur das Skelett für eine Biographie, die sich über weite Strecke der [[wiki:illusionen|Fiktion]] bedient. Shipman ist Professorin für Anthropologie und preisgekrönte Autorin, weiß also sehr wohl mit beidem umzugehen. Viele werden das sehr unterhaltsam und spannend finden, doch mein Fall ist das nicht.
  
-Der Plot: Das 14-Jährige Waisenmädchen ''Florence Szász'' wird 1859 auf einem osmanischen Sklavenmarkt angeboten, wo es vom Afrikaforscher ''Sam Baker'' entdeckt und ersteigert wird. Die beiden heiraten und reisen gemeinsam nilaufwärts. 1863 treffen sie in Gondokoro, einem alten Handelsplatz, ihren Landsmann Speke, der nilabwärts bis hierher vorgedrungen war. //»The Nile is settled«// (Der Nil ist erforscht) konnte Speke in einem knappen, stolzen Telegramm nach London berichten. Der Verlag bewirbt daher// »ein wichtiges Kapitel Entdeckergeschichte aus weiblicher Sicht.«//+Der Plot: Das 14-Jährige Waisenmädchen ''Florence Szász'' wird 1859 auf einem osmanischen Sklavenmarkt angeboten, wo es vom Afrikaforscher ''Sam Baker'' entdeckt und ersteigert wird. Die beiden heiraten und reisen gemeinsam nilaufwärts. 1863 treffen sie in Gondokoro, einem alten Handelsplatz, ihren Landsmann Speke, der nilabwärts bis hierher vorgedrungen war. //»The Nile is settled«// (Der Nil ist erforscht) konnte Speke in einem knappen, stolzen Telegramm nach London berichten. Der Verlag bewirbt daher//»ein wichtiges Kapitel Entdeckergeschichte aus weiblicher Sicht.«//
  
 Erst Mitte August 1898 gelangte der deutsche Arzt und Forschungsreisende ''Richard Kandt'' zum Ursprung des //Rukurara Kagera// (?) in 2440 m Höhe, dessen Quellen heute als die am entferntesten von der Mündung des Nils gelegene gilt und von welcher das Wasser eine Strecke von 7720 km bis zur Küste des Mittelmeers zurücklegt (ca. 6671 km vom Victoriasee) : //» … ein kleiner feuchter Kessel am Ende einer Klamm, aus deren Boden die Quelle nicht sprudelnd, sondern Tropfen für Tropfen dringt: Caput Nili … Quelle des Nils.«// Erst Mitte August 1898 gelangte der deutsche Arzt und Forschungsreisende ''Richard Kandt'' zum Ursprung des //Rukurara Kagera// (?) in 2440 m Höhe, dessen Quellen heute als die am entferntesten von der Mündung des Nils gelegene gilt und von welcher das Wasser eine Strecke von 7720 km bis zur Küste des Mittelmeers zurücklegt (ca. 6671 km vom Victoriasee) : //» … ein kleiner feuchter Kessel am Ende einer Klamm, aus deren Boden die Quelle nicht sprudelnd, sondern Tropfen für Tropfen dringt: Caput Nili … Quelle des Nils.«//
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   Pappband mit Umschlag und Lesebändchen 13,5 x 21,5 cm: 332 Seiten, Textabb.   Pappband mit Umschlag und Lesebändchen 13,5 x 21,5 cm: 332 Seiten, Textabb.
   Anmerkungen, Literatur, Karten auf Vorsatz   Anmerkungen, Literatur, Karten auf Vorsatz
-Stanley, Livingstone und die Suche nach den Quellen des Nils ist Programm genug für drei Bücher, doch zu trenenn sind sie nicht. Anscheinend schlossen die Expeditionen der beiden Protagonisten ein [[wiki:reisegenerationen|Jahrtausende]] altes Problem ab. Tatsächlich setzten sie Zeichen für weit greifende Entwicklungen: Die endgültige Aufteilung Afrikas, die systematische Ausbeutung Afrikas, den Niedergang des britischen Empire (Livingstone), den Aufstieg der USA (Stanley), den Einfluß des Journalismus auf politische Entscheidungen (»Story des Jahrhunderts«). ''Joseph Conrads'' //Herz der Finsternis// ist die subtile Essenz dieser Vorgänge in literarischer Form. Ihre Aktualität zeigte sich auch darin, daß der Roman drei Generationen später von ''Francis Ford Coppola'' verfilmt wurde //(Apocalypse now//) und als aktuell bedrohlich erlebt wird.+Stanley, Livingstone und die Suche nach den Quellen des Nils ist Programm genug für drei Bücher, doch zu trenenn sind sie nicht. Anscheinend schlossen die Expeditionen der beiden Protagonisten ein [[wiki:zeitleiste_reisegenerationen|Jahrtausende]] altes Problem ab. Tatsächlich setzten sie Zeichen für weit greifende Entwicklungen: Die endgültige Aufteilung Afrikas, die systematische Ausbeutung Afrikas, den Niedergang des britischen Empire (Livingstone), den Aufstieg der USA (Stanley), den Einfluß des Journalismus auf politische Entscheidungen (»Story des Jahrhunderts«). ''Joseph Conrads'' //Herz der Finsternis// ist die subtile Essenz dieser Vorgänge in literarischer Form. Ihre Aktualität zeigte sich auch darin, daß der Roman drei Generationen später von ''Francis Ford Coppola'' verfilmt wurde //(Apocalypse now//) und als aktuell bedrohlich erlebt wird.
  
 Der vorliegende Band beschreibt den Ablauf der damaligen Geschehnisse aus einem biographischen Ansatz heraus, handlungsorientiert und packend, doch immer aus Sicht der beiden Protagonisten, bis hin zu wörtlichen Dialogen. Hintergründe werden gestreift, aber nicht explizit analysiert oder gar in den Vordergrund gestellt. Ich empfehle ausnahmsweise, zwei Bücher gleichzeitig zu lesen: Der vorliegende Band beschreibt den Ablauf der damaligen Geschehnisse aus einem biographischen Ansatz heraus, handlungsorientiert und packend, doch immer aus Sicht der beiden Protagonisten, bis hin zu wörtlichen Dialogen. Hintergründe werden gestreift, aber nicht explizit analysiert oder gar in den Vordergrund gestellt. Ich empfehle ausnahmsweise, zwei Bücher gleichzeitig zu lesen:
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 Diese Hilflosigkeit prägt (fast) alle Bücher über Afrika. Die Sprache scheint nicht mächtig genug zu sein, das Erlebnis Afrika in allgemein verständliche Bilder zu kleiden. Einen Satz finde ich, bei dem ich heftig nicken muß: //»Es gibt keine Grauwerte in Afrika. Das Leben ist immer intensiv, schwarz oder weiß, gut oder furchtbar, herrlich oder abstoßend, euphorisierend oder deprimierend.«// Heute Lust und Liebe, morgen Grauen und [[wiki:grenze_zwischen_leben_und_tod|Tod]]. Der [[wiki:reisende|Reisende]] setzt sich einer physischen Unmittelbarkeit aus, die einfach echt ist, jenseits aller moralischen Kategorien. Michael Birnbaum hat das erkannt, setzt sich dem aus und offenbart seine Hilfslosigkeit, ohne daß seine Liebe zu Afrika deswegen kleiner wird. Und deswegen ist dies ein gutes Afrikabuch, auch wenn der Werbetexter es nicht kapiert hat. Diese Hilflosigkeit prägt (fast) alle Bücher über Afrika. Die Sprache scheint nicht mächtig genug zu sein, das Erlebnis Afrika in allgemein verständliche Bilder zu kleiden. Einen Satz finde ich, bei dem ich heftig nicken muß: //»Es gibt keine Grauwerte in Afrika. Das Leben ist immer intensiv, schwarz oder weiß, gut oder furchtbar, herrlich oder abstoßend, euphorisierend oder deprimierend.«// Heute Lust und Liebe, morgen Grauen und [[wiki:grenze_zwischen_leben_und_tod|Tod]]. Der [[wiki:reisende|Reisende]] setzt sich einer physischen Unmittelbarkeit aus, die einfach echt ist, jenseits aller moralischen Kategorien. Michael Birnbaum hat das erkannt, setzt sich dem aus und offenbart seine Hilfslosigkeit, ohne daß seine Liebe zu Afrika deswegen kleiner wird. Und deswegen ist dies ein gutes Afrikabuch, auch wenn der Werbetexter es nicht kapiert hat.
  
-Bei Amazon steht:// »Dabei beschreibt der Autor nicht chronologisch, er springt nach vorne und wieder zurück. Das macht es etwas schwer, den Überblick zu bewahren. Jedes neue Kapitel verlangt vom Leser, sich von Neuem zu orientieren.«// Stimmt. Und es gibt kein Register. That's Africa. +Bei Amazon steht://»Dabei beschreibt der Autor nicht chronologisch, er springt nach vorne und wieder zurück. Das macht es etwas schwer, den Überblick zu bewahren. Jedes neue Kapitel verlangt vom Leser, sich von Neuem zu orientieren.«// Stimmt. Und es gibt kein Register. That's Africa. 
  
 ===== Literatur ===== ===== Literatur =====
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   * ''Khalid Chaouch''\\ //British Travellers to Morocco and their Accounts, from mid-16th to mid-20th Centuries: A Bibliography//\\ University of Ben Mellal. [[https://extra.shu.ac.uk/wpw/morocco/Chaouch/Chaouch.htm#3|Online]]\\ 102 gedruckte Quellen englischer Reisender von 1551 bis 1966, namentlich: ((Lancelot Addison, James Aldy, William Allan, John Balthorpe, G. Beauclerk, Isabella Bird, Henry Bishop, Robert Blake, Roger Bodenham, Stephen Bonsal, E. W. Bovil, Henry Boyde, Captain John Braithwaite, Frank Brangwyn, Arthur Brooke, Francis Brooks, Robin Bryans, John Buffa, John Bagnold Burgess, George Carteret, Hugh Cholmley, Captain Colville, John Cooke, see Fletcher, Robert Cottington, Cowan, Joseph Crawhall, James Curtis, A. J. Dowson, John Dunton, Adam Elliot, Nina Epton, Henry Finck, Francis Fletcher, Robert Bontine Cunninghame Graham, Thomas Alexander Ferguson Graham, Lady Agnes Grove, Frederick Hardman, Walter B. Harris, John Harrison, John Drummond Hay, Hind-Smith, Thomas Hodgkin, John Evan Hodgson, Edmond Hogan, Joseph D. Hooker, George Edmund Hott, James Grey Jackson, Lieutenant colonel Jardine, Captain Johnson, Johnston, Keatinge, Augustus Osborne Lamplough, John Lavery, Arthur Leared, William Lemprière, Wyndham Lewis, William Lithgow, Alys Lowth, Donald Mackenzie, Francis Macnab, George Maw, Gavin Maxwell, Peter Mayne, James McBey, Budgett Meakin, Lady Dorothy Mills, G. Montbard, Elizabeth Murray, Simon Ockley, Thomas Pellow, Samuel Pepys, Amelia Perrier, Thomas Phelps, G. Ward Price, James Richardson, David Roberts, Henry Roberts, Charles Robertson, Thomas Roscoe, John Ross, Sarcelle (alias Payton), Stephen Scot, Thomas Shaw, Anthony Sherley, John Smith, Major A. Gibbon Spilsbury, Hugh E. M. Stutfield, James Thomas, Margaret Thomas, Joseph Thomson, Philip Durham Trotter, Thomas Troughton, David Urquhart, Verschoyle, Michel Vienchange, Howard Vyse, Ch. Warner, Robert S. Watson, Dr. Spence Watson, Edward Waltham, John Williams, John Windus, R. Caton Woodville))   * ''Khalid Chaouch''\\ //British Travellers to Morocco and their Accounts, from mid-16th to mid-20th Centuries: A Bibliography//\\ University of Ben Mellal. [[https://extra.shu.ac.uk/wpw/morocco/Chaouch/Chaouch.htm#3|Online]]\\ 102 gedruckte Quellen englischer Reisender von 1551 bis 1966, namentlich: ((Lancelot Addison, James Aldy, William Allan, John Balthorpe, G. Beauclerk, Isabella Bird, Henry Bishop, Robert Blake, Roger Bodenham, Stephen Bonsal, E. W. Bovil, Henry Boyde, Captain John Braithwaite, Frank Brangwyn, Arthur Brooke, Francis Brooks, Robin Bryans, John Buffa, John Bagnold Burgess, George Carteret, Hugh Cholmley, Captain Colville, John Cooke, see Fletcher, Robert Cottington, Cowan, Joseph Crawhall, James Curtis, A. J. Dowson, John Dunton, Adam Elliot, Nina Epton, Henry Finck, Francis Fletcher, Robert Bontine Cunninghame Graham, Thomas Alexander Ferguson Graham, Lady Agnes Grove, Frederick Hardman, Walter B. Harris, John Harrison, John Drummond Hay, Hind-Smith, Thomas Hodgkin, John Evan Hodgson, Edmond Hogan, Joseph D. Hooker, George Edmund Hott, James Grey Jackson, Lieutenant colonel Jardine, Captain Johnson, Johnston, Keatinge, Augustus Osborne Lamplough, John Lavery, Arthur Leared, William Lemprière, Wyndham Lewis, William Lithgow, Alys Lowth, Donald Mackenzie, Francis Macnab, George Maw, Gavin Maxwell, Peter Mayne, James McBey, Budgett Meakin, Lady Dorothy Mills, G. Montbard, Elizabeth Murray, Simon Ockley, Thomas Pellow, Samuel Pepys, Amelia Perrier, Thomas Phelps, G. Ward Price, James Richardson, David Roberts, Henry Roberts, Charles Robertson, Thomas Roscoe, John Ross, Sarcelle (alias Payton), Stephen Scot, Thomas Shaw, Anthony Sherley, John Smith, Major A. Gibbon Spilsbury, Hugh E. M. Stutfield, James Thomas, Margaret Thomas, Joseph Thomson, Philip Durham Trotter, Thomas Troughton, David Urquhart, Verschoyle, Michel Vienchange, Howard Vyse, Ch. Warner, Robert S. Watson, Dr. Spence Watson, Edward Waltham, John Williams, John Windus, R. Caton Woodville))
   * ''Khalid Chaouch''\\ //European Travels to Morocco//\\ Encyclopédie du Maroc, Encyclopedia of Morocco, Vol. 13 ( Sale : Imprimerie Sala, 2001/1422H) 4297   * ''Khalid Chaouch''\\ //European Travels to Morocco//\\ Encyclopédie du Maroc, Encyclopedia of Morocco, Vol. 13 ( Sale : Imprimerie Sala, 2001/1422H) 4297
-  * ''Chamekh, Mohamed ''\\ //Algeria in British travel writing (1850–1930): images and perceptions.//\\ Athens Journal of Tourism 5.4 (2018) 271–282. [[https://www.athensjournals.gr/tourism/2018-5-4-2-Chamekh.pdf|Online]]+  * ''Chamekh, Mohamed''\\ //Algeria in British travel writing (1850–1930): images and perceptions.//\\ Athens Journal of Tourism 5.4 (2018) 271–282. [[https://www.athensjournals.gr/tourism/2018-5-4-2-Chamekh.pdf|Online]]
   * ''Gert Chesi''\\ //Afrika im Herzen//\\ Erinnerungen, Reflexionen, Fotografien\\ Haymon Innsbruck 2002   * ''Gert Chesi''\\ //Afrika im Herzen//\\ Erinnerungen, Reflexionen, Fotografien\\ Haymon Innsbruck 2002
   * ''Gert Chesi''\\ //Voodoo in Afrika//\\ Menschen im Banne der Götter.\\ Haymon Innsbruck 2003   * ''Gert Chesi''\\ //Voodoo in Afrika//\\ Menschen im Banne der Götter.\\ Haymon Innsbruck 2003
   * ''Curtin, Philip D.''\\ //The Image of Africa. British Ideas and Action, 1780-1850//.\\ 2 Bde. Madison : University of Wisconsin Press, 1964.   * ''Curtin, Philip D.''\\ //The Image of Africa. British Ideas and Action, 1780-1850//.\\ 2 Bde. Madison : University of Wisconsin Press, 1964.
   * ''Hans Werner Debrunner''\\ //Presence and Prestige, Africans in Europe: A History of Africans in Europe before 1918//\\ Basel 1979: Basler Afrika Bibliographien.   * ''Hans Werner Debrunner''\\ //Presence and Prestige, Africans in Europe: A History of Africans in Europe before 1918//\\ Basel 1979: Basler Afrika Bibliographien.
 +  * ''Cornelia Essner''\\ //Deutsche Afrikareisende im neunzehnten Jahrhundert. Zur Sozialgeschichte des Reisens.//\\ Diss. bei Rudolf von Albertini, Freie Universität Berlin. (=Beiträge zur Kolonial- und Überseegeschichte, 32) 235 S. Wiesbaden, Stuttgart 1985: Steiner. [[https://d-nb.info/1325558885/34|Online]]
   * ''Faes, Urs''\\ //Heidentum und [[wiki:aberglaube|Aberglauben]] der Schwarzafrikaner in der Beurteilung durch deutsche Reisende des [[wiki:unterwegs_im_17._jahrhundert|17.]] Jahrhunderts.//\\ 172 S. Diss. Phil. I Zürich. Zürich 1981: Zentralstelle der Studentenschaft.   * ''Faes, Urs''\\ //Heidentum und [[wiki:aberglaube|Aberglauben]] der Schwarzafrikaner in der Beurteilung durch deutsche Reisende des [[wiki:unterwegs_im_17._jahrhundert|17.]] Jahrhunderts.//\\ 172 S. Diss. Phil. I Zürich. Zürich 1981: Zentralstelle der Studentenschaft.
   * ''Matthias Fiedler''\\ //Zwischen [[wiki:abenteuer|Abenteuer]], Wissenschaft und Kolonialismus: der deutsche Afrikadiskurs im [[wiki:unterwegs_im_18._jahrhundert|18.]] und [[wiki:unterwegs_im_19._jahrhundert|19.]] Jahrhundert.//\\ Zugl.: Göttingen, Univ., Diss., 2004. 301 S. Köln u.a., 2005: Böhlau [[https://d-nb.info/975246283/04 |Inhalt]]   * ''Matthias Fiedler''\\ //Zwischen [[wiki:abenteuer|Abenteuer]], Wissenschaft und Kolonialismus: der deutsche Afrikadiskurs im [[wiki:unterwegs_im_18._jahrhundert|18.]] und [[wiki:unterwegs_im_19._jahrhundert|19.]] Jahrhundert.//\\ Zugl.: Göttingen, Univ., Diss., 2004. 301 S. Köln u.a., 2005: Böhlau [[https://d-nb.info/975246283/04 |Inhalt]]
   * ''Fischer-Kattner, Anke''\\ //Spuren der Begegnung: Europäische Reiseberichte über Afrika 1760 bis 1860.//\\ (= Schriftenreihe der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, 91) 584 S. Ill., Kt. Göttingen 2015: Vandenhoeck & Ruprecht. [[https://d-nb.info/1063374618/04|Inhalt]]\\ ''Jack Bruce'', ''Henry Salt'', ''Antoine'' und ''Arnauld d’Abbadie'' als Beispiele für vorkoloniale Afrikareisende.   * ''Fischer-Kattner, Anke''\\ //Spuren der Begegnung: Europäische Reiseberichte über Afrika 1760 bis 1860.//\\ (= Schriftenreihe der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, 91) 584 S. Ill., Kt. Göttingen 2015: Vandenhoeck & Ruprecht. [[https://d-nb.info/1063374618/04|Inhalt]]\\ ''Jack Bruce'', ''Henry Salt'', ''Antoine'' und ''Arnauld d’Abbadie'' als Beispiele für vorkoloniale Afrikareisende.
   * ''Franey, Laura''\\ //Victorian travel writing and imperial violence, British writing on Africa 1855-1902.//\\ VIII, 220 S. New York 2003: Palgrave Macmillan. [[https://catdir.loc.gov/catdir/toc/hol041/2003051764.html|Inhalt]]    * ''Franey, Laura''\\ //Victorian travel writing and imperial violence, British writing on Africa 1855-1902.//\\ VIII, 220 S. New York 2003: Palgrave Macmillan. [[https://catdir.loc.gov/catdir/toc/hol041/2003051764.html|Inhalt]] 
-  * ''Kochwasser, F. H.''\\ //''Heinrich von Maltzans'' Algerien-Reisen um die Mitte des [[wiki:reisegenerationen#Ab dem 19. Jahrhundert|19. Jahrhunderts]].//\\ Sein Reisewerk: ein bemerkenswertes deutsches Quellenzeugnis.\\ In: Zeitschrift für Kulturaustausch  20.2 (1970) 216−222+  * ''Kochwasser, F. H.''\\ //''Heinrich von Maltzans'' Algerien-Reisen um die Mitte des [[wiki:zeitleiste_reisegenerationen#Ab dem 19. Jahrhundert|19. Jahrhunderts]].//\\ Sein Reisewerk: ein bemerkenswertes deutsches Quellenzeugnis.\\ In: Zeitschrift für Kulturaustausch  20.2 (1970) 216−222
   * ''Michel Leiris''\\ //Phantom Afrika//\\ Tagebuch einer Expedition von Dakar nach Djibouti 1931–1933.\\ Suhrkamp.   * ''Michel Leiris''\\ //Phantom Afrika//\\ Tagebuch einer Expedition von Dakar nach Djibouti 1931–1933.\\ Suhrkamp.
   * ''Nehemia Levtzion'', //J. F. P. Hopkins//\\ //Corpus of early Arabic sources for West African history.//\\ XXII, 492 S. 3. A. Princeton 2011: Markus Wiener.\\ Das Werk wurde 1956 begonnen und erschien erstmals 1982. Englisch zusammengefasste Übersetzungen arabischer Autoren des 9. bis [[wiki:unterwegs_im_15._jahrhundert|15. Jahrhunderts]] über Westafrika mit Anmerkungen.    * ''Nehemia Levtzion'', //J. F. P. Hopkins//\\ //Corpus of early Arabic sources for West African history.//\\ XXII, 492 S. 3. A. Princeton 2011: Markus Wiener.\\ Das Werk wurde 1956 begonnen und erschien erstmals 1982. Englisch zusammengefasste Übersetzungen arabischer Autoren des 9. bis [[wiki:unterwegs_im_15._jahrhundert|15. Jahrhunderts]] über Westafrika mit Anmerkungen. 
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   * ''McEwan, Cheryl''\\ //Gender, geography and empire: Victorian women travellers in West Africa.//\\ IX, 250 S. Aldershot 2000: Algate.   * ''McEwan, Cheryl''\\ //Gender, geography and empire: Victorian women travellers in West Africa.//\\ IX, 250 S. Aldershot 2000: Algate.
   * ''Eduard Moritz''\\ //Die Deutschen am Kap unter der holländischen Herrschaft 1652−1806.//\\ (=Die deutsche Leistung in der Welt, 3) XIII, 366 S. 3 Kt. Skizzen Weimar 1938: Böhlau.   * ''Eduard Moritz''\\ //Die Deutschen am Kap unter der holländischen Herrschaft 1652−1806.//\\ (=Die deutsche Leistung in der Welt, 3) XIII, 366 S. 3 Kt. Skizzen Weimar 1938: Böhlau.
-  * ''Mühlebach, Michèle'', ''Bernd Roeck''\\ //"Gottes Wort und Jesu Liebe bringen die grosse Umwälzung in das Leben des Menschenfressers": das Bild des [[wiki:der_fremde|Fremden]] - eine Untersuchung von Lichtbildserie-Kommentaren verschiedener Reiseprediger der Basler Mission.//\\ 307 S. Masterarbeit Universität Zürich 2018+  * ''Mühlebach, Michèle'', ''Bernd Roeck''\\ //"Gottes Wort und Jesu Liebe bringen die grosse Umwälzung in das Leben des [[menschenfresser|Menschenfressers]]": das Bild des [[wiki:der_fremde|Fremden]] - eine Untersuchung von Lichtbildserie-Kommentaren verschiedener Reiseprediger der Basler Mission.//\\ 307 S. Masterarbeit Universität Zürich 2018
   * ''David Northrup''\\ //Africa's Discovery of Europe: 1450-1850//\\ New York 2002: Oxford University Press.    * ''David Northrup''\\ //Africa's Discovery of Europe: 1450-1850//\\ New York 2002: Oxford University Press. 
   * ''Michael Obert''\\ //Regenzauber//\\ Droemer München 2004. Eine Fahrt auf dem Niger von der Quelle bis zur Mündung.   * ''Michael Obert''\\ //Regenzauber//\\ Droemer München 2004. Eine Fahrt auf dem Niger von der Quelle bis zur Mündung.
   * ''Perkins, Kenneth J.''\\ //So Near and Yet So Far: British Tourism in Algiers, 1860–1914.//\\ S. 217−235 in: Martin Farr, Xavier Guégan (Hg.): //The British Abroad Since the Eighteenth Century.//\\ Band 1: Travellers and tourists.\\ London 2013: Palgrave Macmillan   * ''Perkins, Kenneth J.''\\ //So Near and Yet So Far: British Tourism in Algiers, 1860–1914.//\\ S. 217−235 in: Martin Farr, Xavier Guégan (Hg.): //The British Abroad Since the Eighteenth Century.//\\ Band 1: Travellers and tourists.\\ London 2013: Palgrave Macmillan
   * ''Pfäfflin, Georg F.''\\ //Exotisch - höfisch - bürgerlich. Afrikaner in Württemberg vom [[wiki:unterwegs_im_15._jahrhundert|15.]]--[[wiki:unterwegs_im_19._jahrhundert|19.]] Jahrhundert.//\\ ZEP: Zeitschrift für internationale Bildungsforschung und Entwicklungspädagogik 24 (2001) 4, S. 16-17 Frankfurt/ Main Verlag für Interkulturelle Kommunikation (IKO) 2001 [[https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:0111-pedocs-62325|Online]].   * ''Pfäfflin, Georg F.''\\ //Exotisch - höfisch - bürgerlich. Afrikaner in Württemberg vom [[wiki:unterwegs_im_15._jahrhundert|15.]]--[[wiki:unterwegs_im_19._jahrhundert|19.]] Jahrhundert.//\\ ZEP: Zeitschrift für internationale Bildungsforschung und Entwicklungspädagogik 24 (2001) 4, S. 16-17 Frankfurt/ Main Verlag für Interkulturelle Kommunikation (IKO) 2001 [[https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:0111-pedocs-62325|Online]].
-  * ''Johny Pitts''\\ //Afropäisch//\\ Eine Reise durch das schwarze Europa.\\ 461 S., einige Abb., Suhrkamp Verlag 2020\\  Der Autor reist durch die Kultur europäischer People of Colour in europäischen Metropolen mit verknüpft dabei Reportage und literarischem Essay. +  * ''Johny Pitts''\\ //Afropäisch//\\ Eine Reise durch das schwarze Europa.\\ 461 S., einige Abb., Suhrkamp Verlag 2020\\ Der Autor reist durch die Kultur europäischer People of Colour in europäischen Metropolen mit verknüpft dabei Reportage und literarischem Essay. 
 +  * ''Plischke, Hans''\\ //Deutsche Arbeit in Afrika im 16. und 17. Jahrhundert//\\ S. 10--19 In: Beiträge zur Kolonialforschung. Tagungsband. 1 Berlin 1943: Reimer. [[https://d-nb.info/362965730/04|Inhalt]]
   * ''Garcia Ramon, Maria Dolores'', ''Joan Nogué'', ''Perla Zusman'' (Hg.)\\ //Una mirada catalana a l'Africa. Viatgers i viatgeres dels segles XIX i XX (1859−1936).//\\ (=Collecció Guimet, 100) 377 S. Lleida 2008: Pagés.   * ''Garcia Ramon, Maria Dolores'', ''Joan Nogué'', ''Perla Zusman'' (Hg.)\\ //Una mirada catalana a l'Africa. Viatgers i viatgeres dels segles XIX i XX (1859−1936).//\\ (=Collecció Guimet, 100) 377 S. Lleida 2008: Pagés.
   * ''Sadji, Amadou Booker''\\ //Das Bild des Negro-Afrikaners in der deutschen Kolonialliteratur (1884-1945).// Ein Beitrag zur literarischen Imagologie Schwarzafrikas.\\ Zugl.: Frankfurt (Main), Univ., Habil.-Schr., 1982. 367 S. Berlin 1985: Reimer [[https://d-nb.info/850398495/04|Inhalt]]   * ''Sadji, Amadou Booker''\\ //Das Bild des Negro-Afrikaners in der deutschen Kolonialliteratur (1884-1945).// Ein Beitrag zur literarischen Imagologie Schwarzafrikas.\\ Zugl.: Frankfurt (Main), Univ., Habil.-Schr., 1982. 367 S. Berlin 1985: Reimer [[https://d-nb.info/850398495/04|Inhalt]]
 +  * ''Sadji, Uta''\\ //Der Negermythos am Ende des 18. Jahrhunderts in Deutschland//\\ (=Europäische Hochschulschriften, Reihe 1: Deutsche Literatur und Germanistik, 280) 304 S. Frankfurt am Main, 1979: Lang.
 +  * Bernd Siegert\\ //Deutsche Ärzte als Forschungsreisende in Afrika im 19. Jahrhundert bis zum Eintritt des zweiten Kaiserreiches in den Kreis der Kolonialmächte im Jahre 1884//\\ V, 184 S., I Bl. Kt. Hochschulschrift Münster, 1991.
   * ''Steins, Martin''\\ //Das Bild des Schwarzen in der europäischen Kolonialliteratur 1870-1918. Ein Beitrag zur literarischen Imagologie//.\\ 249 S. Zugl.: Diss. Aachen 1971: Techn. Hochschule. Frankfurt/M. 1972: Thesen   * ''Steins, Martin''\\ //Das Bild des Schwarzen in der europäischen Kolonialliteratur 1870-1918. Ein Beitrag zur literarischen Imagologie//.\\ 249 S. Zugl.: Diss. Aachen 1971: Techn. Hochschule. Frankfurt/M. 1972: Thesen
   * ''Wendelin, Marcus Friedrich''\\ //Wunder des Nil (1623) = Admiranda Nili.//\\ Originaltext (lat.), mit Dokumenten, Vor- und Nachwort  von Reinhard Düchting und Boris Körkel (Hg.). Begleittexte deutsch. [72], 249 [i.e. 255], XLIII S Ill., Bibliogr. S. XXXV–XXXVIII. Heidelberg 2000: Winter.\\ Der Autor - kein Reisender - entwarf basierend auf 318 antiken Quellen ein Bild des Nils.   * ''Wendelin, Marcus Friedrich''\\ //Wunder des Nil (1623) = Admiranda Nili.//\\ Originaltext (lat.), mit Dokumenten, Vor- und Nachwort  von Reinhard Düchting und Boris Körkel (Hg.). Begleittexte deutsch. [72], 249 [i.e. 255], XLIII S Ill., Bibliogr. S. XXXV–XXXVIII. Heidelberg 2000: Winter.\\ Der Autor - kein Reisender - entwarf basierend auf 318 antiken Quellen ein Bild des Nils.
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   * ''Wendy Laura Belcher'', ''Cohen, Leonardo'' (Hg.) et al.\\ //The Jesuits in Ethiopia (1609-1641).// (=Äthiopistische Forschungen, 84) XVI, 272 S. Wiesbaden 2018: Harrassowitz.\\ Die erste englische Übersetzung lateinischer Briefe zur Jesuitenmission in Äthiopien. 1612 konvertierte Kaiser Susenyos zum katholischen Glauben und erklärte 1621 den römischen Katholizismus zur Staatsreligion. 1633 vertrieb dessen Sohn Fasilädäs die Jesuiten.   * ''Wendy Laura Belcher'', ''Cohen, Leonardo'' (Hg.) et al.\\ //The Jesuits in Ethiopia (1609-1641).// (=Äthiopistische Forschungen, 84) XVI, 272 S. Wiesbaden 2018: Harrassowitz.\\ Die erste englische Übersetzung lateinischer Briefe zur Jesuitenmission in Äthiopien. 1612 konvertierte Kaiser Susenyos zum katholischen Glauben und erklärte 1621 den römischen Katholizismus zur Staatsreligion. 1633 vertrieb dessen Sohn Fasilädäs die Jesuiten.
   * ''Eduard Blondeel Van Cuelebroeck''\\ Rapport et mémoires sur la colonisation de l'Abyssinie, soutenues au gouvernement belge, 1839-1842, (1844).   * ''Eduard Blondeel Van Cuelebroeck''\\ Rapport et mémoires sur la colonisation de l'Abyssinie, soutenues au gouvernement belge, 1839-1842, (1844).
-    * ''O. Petitjean''\\ //Le premier projet de colonisation belge : le voyage d'exploration du consul Edouard Blondeel en Abyssinie, 1840-1842//\\La revue belge, 60 (1924) 691-710+    * ''O. Petitjean''\\ //Le premier projet de colonisation belge : le voyage d'exploration du consul Edouard Blondeel en Abyssinie, 1840-1842//\\ La revue belge, 60 (1924) 691-710
     * ''Duchesne, Albert''\\ //Le voyage d'exploration du consul Blondeel en Abyssinie, 1840-1842: contribution à l'histoire coloniale de la Belgique//\\ 307 S. Diss. Universite Libre de Bruxelles Université libre de Bruxelles, Faculté de Philosophie et Lettres, Bruxelles, 1939. [[https://dipot.ulb.ac.be/dspace/bitstream/2013/209028/3/726fa8e2-50e6-4976-953f-2abf692f96ac.txt|pdf online]]     * ''Duchesne, Albert''\\ //Le voyage d'exploration du consul Blondeel en Abyssinie, 1840-1842: contribution à l'histoire coloniale de la Belgique//\\ 307 S. Diss. Universite Libre de Bruxelles Université libre de Bruxelles, Faculté de Philosophie et Lettres, Bruxelles, 1939. [[https://dipot.ulb.ac.be/dspace/bitstream/2013/209028/3/726fa8e2-50e6-4976-953f-2abf692f96ac.txt|pdf online]]
   * ''Bruce, James''\\ //Travels to discover the source of the Nile in the years 1768, 1769, 1770, 1771, 1773 and 1777 in five volumes.//\\ Edinburgh 1790: J. Ruthven, for G.G.J. and J. Robinson, London. [[https://www.europeana.eu/de/item/08711/https___www_biodiversitylibrary_org_item_131747#annotations|Online]] Erweiterte Ausgabe 1805.   * ''Bruce, James''\\ //Travels to discover the source of the Nile in the years 1768, 1769, 1770, 1771, 1773 and 1777 in five volumes.//\\ Edinburgh 1790: J. Ruthven, for G.G.J. and J. Robinson, London. [[https://www.europeana.eu/de/item/08711/https___www_biodiversitylibrary_org_item_131747#annotations|Online]] Erweiterte Ausgabe 1805.
-  * ''Combes, Edmond''; ''Tamisier, Maurice''\\Voyage en Abyssinie, dans le pays des Galla, de Choa et d'Ifat : précédé d'une excursion dans l'Arabie-Heureuse... 1835-1837. 5 Bände. Paris 1838: L. Desessart. [[https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k63445712|Online]]\\ Basierend auf Archivmaterial, jedoch keine Ausgabe der Originalberichte, obgleich er ''Goblet d'Alvielle'' zitiert, der bereits 1875 in //La Patrie Belgica// bedauert hatte //»ses lettres remplies des détails les plus curieux sur les péripéties de son voyage n'eussent point été publiées«//.+  * ''Combes, Edmond''; ''Tamisier, Maurice''\\ Voyage en Abyssinie, dans le pays des Galla, de Choa et d'Ifat : précédé d'une excursion dans l'Arabie-Heureuse... 1835-1837. 5 Bände. Paris 1838: L. Desessart. [[https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k63445712|Online]]\\ Basierend auf Archivmaterial, jedoch keine Ausgabe der Originalberichte, obgleich er ''Goblet d'Alvielle'' zitiert, der bereits 1875 in//La Patrie Belgica//bedauert hatte//»ses lettres remplies des détails les plus curieux sur les péripéties de son voyage n'eussent point été publiées«//.
   * ''Gobat, Samuel''\\ //Journal of a three years' residence in Abyssinia in furtherance of the objects of the Church Missionary Society.//\\ XXI, 372, [16] S. Faltkarte. London, 1834: Hatchard, Seeley. Ausgabe 1840 ergänzt: //To which is added, a brief history of the church in Abyssinia, by the Rev. Samuel Lee, D.D.//   * ''Gobat, Samuel''\\ //Journal of a three years' residence in Abyssinia in furtherance of the objects of the Church Missionary Society.//\\ XXI, 372, [16] S. Faltkarte. London, 1834: Hatchard, Seeley. Ausgabe 1840 ergänzt: //To which is added, a brief history of the church in Abyssinia, by the Rev. Samuel Lee, D.D.//
     * ''Heinrich Wilhelm Josias Thiersch''\\ //Samuel Gobat : Evangelischer Bischof in Jerusalem. Sein Leben und Wirken meist nach seinen eigenen Aufzeichnungen//\\ Mit Gobat's und seiner Frau Bildern in Stahlstich und 8 Landschaften in Holzschnitt\\ Basel 1884: Spitteler.     * ''Heinrich Wilhelm Josias Thiersch''\\ //Samuel Gobat : Evangelischer Bischof in Jerusalem. Sein Leben und Wirken meist nach seinen eigenen Aufzeichnungen//\\ Mit Gobat's und seiner Frau Bildern in Stahlstich und 8 Landschaften in Holzschnitt\\ Basel 1884: Spitteler.
   * ''G. Malécot''\\ //Les voyageurs français et les relations entre la France et l'Abyssinie de 1835 à 1870.//\\ 133 S. Paris 1972: Société Française d'Histoire d'Outre Mer, Librairie Orientaliste Paul Geuthner. [[https://doi.org/10.1017/S0021853700014626|Kritische Rezension]]   * ''G. Malécot''\\ //Les voyageurs français et les relations entre la France et l'Abyssinie de 1835 à 1870.//\\ 133 S. Paris 1972: Société Française d'Histoire d'Outre Mer, Librairie Orientaliste Paul Geuthner. [[https://doi.org/10.1017/S0021853700014626|Kritische Rezension]]
-  * ''Punkhurst, Richard'' \\ //Travellers in Ethiopia.//\\ VII, 147 S. London 1965: Oxford University Press.+  * ''Punkhurst, Richard''\\ //Travellers in Ethiopia.//\\ VII, 147 S. London 1965: Oxford University Press.
   * ''Eduard Rüppell''\\ //Reise in Abyssinien//\\ 2 Textbände Frankfurt am Main 1838--1840: Schmerber ([[https://catalog.hathitrust.org/api/volumes/oclc/35070624.html|Online]]) und 5 Atlasbände Frankfurt am Main 1826-1828: Brönner ([[https://hdl.handle.net/2027/mdp.39015063445285|Online]]); u.a. mit einer Karte des Nilstroms zwischen Wadi-Halfa und Barkal   * ''Eduard Rüppell''\\ //Reise in Abyssinien//\\ 2 Textbände Frankfurt am Main 1838--1840: Schmerber ([[https://catalog.hathitrust.org/api/volumes/oclc/35070624.html|Online]]) und 5 Atlasbände Frankfurt am Main 1826-1828: Brönner ([[https://hdl.handle.net/2027/mdp.39015063445285|Online]]); u.a. mit einer Karte des Nilstroms zwischen Wadi-Halfa und Barkal
     * ''Robert Mertens''\\ //Eduard Rüppell. Leben und Werk eines Forschungsreisenden//\\ (=Senckenberg-Buch, 24, Bd. 14) 388 S. 16 Bl. Abb. Frankfurt am Main 1949: Kramer. [[https://d-nb.info/453340598/04|Inhalt]]     * ''Robert Mertens''\\ //Eduard Rüppell. Leben und Werk eines Forschungsreisenden//\\ (=Senckenberg-Buch, 24, Bd. 14) 388 S. 16 Bl. Abb. Frankfurt am Main 1949: Kramer. [[https://d-nb.info/453340598/04|Inhalt]]
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   * ''Holger Ehling, Peter Ripken''\\ //Die Literatur Schwarzafrikas//\\ C.H. Beck, München.   * ''Holger Ehling, Peter Ripken''\\ //Die Literatur Schwarzafrikas//\\ C.H. Beck, München.
   * ''Jean de la Guérivière''\\ //Die Entdeckung Afrikas//\\ Knesebeck München 2004   * ''Jean de la Guérivière''\\ //Die Entdeckung Afrikas//\\ Knesebeck München 2004
-  * ''Leonhard Harding''\\ //Geschichte Afrikas im [[wiki:reisegenerationen#Ab dem 19. Jahrhundert|19.]] und [[wiki:reisegenerationen#20. Jahrhundert|20. Jahrhundert]]//\\ Oldenbourg 1999+  * ''Leonhard Harding''\\ //Geschichte Afrikas im [[wiki:zeitleiste_reisegenerationen#Ab dem 19. Jahrhundert|19.]] und [[wiki:zeitleiste_reisegenerationen#20. Jahrhundert|20. Jahrhundert]]//\\ Oldenbourg 1999
   * ''Kurt Hassert'' (1868 - 1949)\\ //Die Erforschung Afrikas//.\\ 248 S., Wilhelm Goldmann Verlag, Leipzig 1941, 2. Aufl. 1943.\\ Prof. Hanno Beck würdigte 1955 dieses Werk als beispielhaft; es ging aus einer Vorlesungsreihe hervor.   * ''Kurt Hassert'' (1868 - 1949)\\ //Die Erforschung Afrikas//.\\ 248 S., Wilhelm Goldmann Verlag, Leipzig 1941, 2. Aufl. 1943.\\ Prof. Hanno Beck würdigte 1955 dieses Werk als beispielhaft; es ging aus einer Vorlesungsreihe hervor.
   * ''John Iliffe''\\ //Geschichte Afrikas//\\ Beck 1997   * ''John Iliffe''\\ //Geschichte Afrikas//\\ Beck 1997
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