| Der folgende Text ist eine unveränderte Kopie von der genannten Webseite. Er ist weder ein Rechercheergebnis noch gibt er die Meinung von AGIR wieder. | |||
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Download von |
www.taz.de | am: 15.April 2002 | |
| Printversion | Le Monde diplomatique Nr. 6495 vom 13.7.2001 | ||
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Archiv zur
Geschichte des Individuellen Reisens AGIR www.reisegeschichte.de |
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| Der sanfte Terror des Tourismus | |||
| FERIEN VON DER FREMDE | |||
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von |
THIERRY
PAQUOT Philosoph, Professor am Institut d'Urbanisme de Paris und Herausgeber der Zeitschrift "Urbanisme". dt. Eveline Passet |
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| DER Tourist ist eine seltsame Erscheinung. Er gehört, wie früher das ziehende Kriegsvolk, die Kaufleute oder die Künstler, zu den Reisenden. Andererseits ist er auf Urlaub, frei von allen Verpflichtungen des Berufs und des Alltags. Er fährt in fremde Länder, angelockt von Exotik und Abenteuer, möchte aber Unwägbarkeiten vermeiden. Er will wissen, was ihn erwartet, und seine Freude besteht darin, vorzufinden, was er weiß. Indem er eine Reise tut, so könnte man meinen, begibt er sich der Fremde. | |||
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| Fußnoten | |||
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(1) Aus "Soziologie. Untersuchungen über die Formen der Vergesellschaftung", Leipzig 1908. Zuletzt: Frankfurt/M. (Suhrkamp) 1991 (in Gesamtausgabe, Bd. 11).
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