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David Pearson

Band 1: Baumhäuser

Band 2: Zelte, Tipis, Jurten

Aarau/Schweiz: AT Verlag 2001/2002. Kartoniert mit Fadenheftung 20 x 20 cm: 96 Seiten, 50 Farbfotos, — je Band 16,90 €

Adressen und Literaturhinweise im Anhang

 

Der Autor ist Architekt und stammt aus der Umweltbewegung. Das qualifiziert ihn fachlich und zeigt seine Sympathien.

Auf Doppelseiten wird jeweils eine konkrete Behausung vorgestellt: links Text, rechts Foto. Das verlockt zunächst zum Blättern und Staunen über die Vielfalt der Möglichkeiten. Die Erbauer skizzieren kurz ihre Idee, auf das Besondere der Konstruktionen wird hingewiesen. Für den Praktiker enthält Band 1 zwölf Seiten über grundlegende Planungsschritte und Alternativen beim Bau von Baumhäusern, Band 2 beschreibt auf 16 Seiten verschiedene Zeltkonstruktionen.

Damit kann der Spaß beginnen, die Probleme sind allerdings absehbar: Die Bauordnungen in Deutschland mögen sehr unterschiedlich sein, aber eines haben sie gemeinsam – wer etwas baut, das größer oder höher als ein großer Mensch ist, braucht einen Statiker und einen Architekten. Dann hört der Spaß schon wieder auf. So stammen denn auch die meisten Beispiele und Adressen der beiden Bücher aus Amerika und Australien. Daher hier auch der (im Buch nicht vorhandene Hinweis) auf ein deutsches Beispiel: Sanfte Strukturen, ISBN 3925817409. Das unübertroffene Standardwerk über die Wohnformen anderer Völker ist nun auch schon 120 Jahre alt: Friedrich von Hesswald, Haus und Hof in ihrer Entwickelung mit Bezug auf die Wohnsitten der Völker. Wer die Maße eines Iglus braucht, wird hier fündig. — NL

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