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Heinrich Barth

Im Sattel durch Nord- und Zentralafrika 1849 - 1855

Hrsg.: Heinrich Schiffers, Stuttgart: Heinrich Albert Verlag in der Edition Erdmann 2000, Leinenband mit Büttenumschlag 21x13 cm: 368 Seiten, sw-Zeichnungen, 6 Routenskizzen 22 €

Heinrich Barth beschreibt seine Erlebnisse, Abenteuer und Begegnungen mit der afrikanischen Zivilisation. Dies tut er in einer respektvollen Art und Weise, mit Verständnis und mit den offenen Augen eines Reisenden, der auch heute noch auf diese Weise unterwegs sein könnte. Leider blieb diesem großen Westafrikaerforscher nach seiner Rückkehr der Erfolg verwehrt und er starb weitgehend vergessen 1865 in Berlin. Ein spannender Reisebericht, gut zu lesen, voll geschichtlich und völkerkundlich interessanter Hintergründe. Bei einer geplanten Reise in die dortigen Gebiete auch heute noch eine hilfreiche Lektüre zur Reisevorbereitung. - SR

Autorenportrait
Heinrich Barth wurde 1821 als Sohn eines Kaufmanns in Hamburg geboren. Nach der Schule trat er aber nicht in die Firma seines Vaters ein, sondern studierte in Berlin Altertumskunde und Philologie. Erste Reisen führten ihn nach Spanien, Ägypten, Palästina, Syrien und Kleinasien. 1849 begann Barths Afrikareise als englische Afrikaexpedition, an der er teilnahm und von der er erst 1855 nach Europa zurückkehrte. In fünf umfangreichen Bänden berichtete er von seiner Reise, der große Erfolg blieb ihm aber verwehrt. Barth lebte noch einige Jahre in Berlin und lehrte als Dozent an der dortigen Universität. 1865 starb er - weitgehend vergessen - im Alter von nur 44 Jahren.

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