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Franz Ansprenger

Geschichte Afrikas

1. Auflage (=Beck’sche Reihe 2189), München: C.H. Beck 2001. Broschur 11,5x18 cm: 127 Seiten, Register, Literaturverzeichnis, Orientierungsdaten — 7,90 €

Mein erster Gedanke deckt sich mit dem ersten Satz des Autors: »Eine Geschichte Afrikas auf 128 Druckseiten? Ganz Afrikas? Von den Anfängen bis zur Gegenwart?“ Ansprenger weist daher auch kommentierend auf einschlägige Vertiefungsmöglichkeiten hin, etwa  die »Geschichte Schwarz-Afrikas« von Jospeh Ki-Zerbo mit 775 Seiten.

Aber auch die groben Striche des vorliegenden Bandes machen Sinn. Erlauben sie doch, an einem Nachmittag lesend ein erstes Bild zu umreißen, das zu verfeinern immer noch möglich ist.

Ansprenger beginnt dabei mit Afrika als der Urheimat aller Menschen, schildert die Wanderung der Bantuvölker, widmet Äthiopien ein eigenes Kapitel und ebenso dem Islam. Es folgen die Zeiten des Sklavenhandels und der Siedler im südlichen Afrika, die von der modernen Staatenbildung und deren Nachwehen abgelöst werden. — NL

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