| Chemie | . | ||
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Norbert Lüdtke | erstellt 1999, aktualisiert Mai 2002 | |
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Archiv zur
Geschichte des Individuellen Reisens AGIR
www.reisegeschichte.de |
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| Zitat | |||
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Wilhelm Ostwald Einführung in die Chemie 1922
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Mir war es, wenn auch nicht unerwartet, doch noch überraschend, in welch weitem Maße der strengste Aufbau der chemischen Grundbegriffe mit der geschichtlichen Entwicklung der chemischen kenntnisse einerseits und mit den Forderungen einer rationellen Pädagogik anderseits übereinstimmt. Die Darlegung der grundlegenden Begriffe: Stoff, Lösung, Gemenge, ihrer Eigenschaften und Kennzeichen bildet nicht nur die logische Grundlage des chemischen Unterrichts, sondern ermöglicht auch die systematische Beschreibung der wichtigsten chemischen Verrichtungen und Trennungsmethoden .... Die Chemie ist eine Erfahrungswissenschaft, d.h. sie ist ebensowohl Erfahrung wie Wissenschaft, und die letztere beginnt erst mit der Anwendung der Erfahrung auf Begriffsbildung und Schlußfolgerung ... |
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| Was ist Chemie? | |||
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Die folgenden Überlegungen entstanden aus den Erfahrungen im Anfangsunterricht Chemie. Sie eignen sich jedoch in jedem Alter als Antwort auf die Frage: Was ist Chemie? |
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| Ziel |
Ziel der Chemie ist, das Verhalten von Stoffen zu beschreiben, zu verstehen und nachvollziehbar zu beeinflussen. |
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Gegenstand |
Gegenstand der Chemie ist das Verhalten der Stoffe. |
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Bedeutung |
Von der Steinzeit bis heute basierten die meisten technischen Verfahren zur Gestaltung des praktischen Lebens auf chemischen Grundlagen (zahlreiche historische Beispiele möglich). Abgrenzung: Ausnahmen bilden Tier- und Pflanzenzüchtung (Biologie) und der Bau von Geräten und Behausungen (Physik). |
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| Grundlegende Erklärungsprobleme | |||
| Erstes Problem |
Diese Frage an den Anfang zu stellen, bedeutet, auf viele Begriffe zu verzichten und grundlegende Begriffe zu definieren, ohne das Wort Chemie zu verwenden. Die Frage, was Chemie sei, wird auf jedem Wissensstand anders beantwortet werden und selten zufriedenstellend sein. |
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Zweites Problem |
Die Frage, was Chemie sei, fällt verschieden aus, jenach der Perspektive, unter der sie gesehen wird: Chemie als Handwerk, Technik, Wirtschaftsfaktor, Wissenschaft, Philosophie. |
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Drittes Problem |
Stillschweigendes Übergehen der Frage verursacht nachfolgende Schwierigkeiten. Es muß also ein vorläufiger Grundkonsens gefunden und an Beispielen ausgebreitet werden. Unter den kurzen Antworten lieferte Kekulé wohl die beste: Chemie ist die Lehre der stofflichen Metamorphosen der Materie.
Ihr wesentlicher Gegenstand ist nicht die existierende Substanz, sondern
vielmehr ihre Vergangenheit und ihre Zukunft. Die Beziehungen eines Körpers
zu dem, was er früher war, und zu dem, was er werden kann, bilden
den eigentlichen Gegenstand der Chemie. |
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Viertes Problem |
Unnötige und zweideutige Begriffe behindern das Verständnis. Neue Begriffe sollten
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| Fünftes Problem |
Einmal eingeführte Begriffe werden unsauber verwendet, z.B.:
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Zitat
des Physikers
Max Born |
Später hat es mich interessiert zu analysieren, wo das Hindernis lag, das mich von der Chemie fernhielt. Es hat etwas mit der weiten Kluft zwischen wahrgenommener Wirklichkeit und Symbol zu tun. Das Wasser, das ich trinke oder in dem ich bade, und das Symbol H2O schienen mir keine direkte Beziehung zu haben; sie sind durch einen langen Weg der Analyse verbunden, der ohne Erfahrungen über viele Substanzen und Symbole ungangbar ist. |
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| Sechstes Problem | Jenseits semantischer Probleme erwachsen
weitere Probleme aus der Struktur des Wissens im Anfangsunterricht. Auf
einige Widersprüche, die sich aus Schülersicht ergeben, sei im
folgenden hingewiesen:
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Siebentes Problem |
Wir (Fachleute) wechseln sprachlich häufig zwischen der stofflichen Erscheinung und deren Erklärung durch Vorstellungen (Teilchen, Atome,...), ohne explizit auf den Wechsel der Ebene hinzuweisen. Wir verstehen uns, weil wir ein gleiches Vor-Verständnis haben, trainiert worden sind, so zu denken. Außenstehende kennen aber allenfalls die stoffliche Seite. Die sub-mikroskopische Ebene ist für sie abstrakt, ungewohnt, mühsam. Für uns bedeutet das, immer von den Erscheinungen auszugehen, auch sprachlich. Erst muß das Phänomen so umfassend wie nötig erfaßt und dann begrifflich beschrieben werden. Daß anschließend zur Teilchenbetrachtung gewechselt wird, muß angekündigt werden. Zur Verdeutlichung die beiden Betrachtungsweisen in der tabellarischen Gegenüberstellung:
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| Grundlegende Begriffe | |||
| Raum und Materie |
1. Alles, was sinnlich wahrnehmbar ist und einen Raum erfüllt, ist Materie (lat.: Vorrat, Ursache). Materie kann fest, flüssig oder gasförmig sein. Im Gegensatz dazu steht der nicht erfüllte Raum, das Vakuum. Sinnlich wahrnehmbar sind auch manche Energieformen (Wärme, Licht ...). Sie benötigen aber keinen Raum. (Im Sinne der klassischen Physik.) |
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| Formen und Körper |
2. Materie existiert in unterschiedlichsten Formen. Deutlich unterscheidbare Materieformen werden Körper genannt, ein Körper hat eine deutliche Grenze zu seiner Umgebung, selbst wenn diese Grenze fließend ist wie bei Flüssigkeiten und Gasen. (Synonym für die zu vermeidenden Begriffe Gegenstand und Ding) |
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| Eigenarten und Stoffe |
3. Materie, auch solche in gleichgeformten Körpern, kann sich unterscheiden. Eine Kugel kann aus Stein, Holz, Metall, Plastik bestehen. Diese verhalten sich jeweils anders und sind eigen-artig. Materie mit besonderen Eigenarten werden als Stoffe bezeichnet. (Abgrenzung zum umgangssprachlichen Stoffe = Textilien sowie Vermeidung des Begriffes Substanz) |
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| Grenzen und Stoffportionen |
4. Den Teil eines Stoffes mit deutlicher Abgrenzung zu anderen, verschiedenen oder gleichen, Stoffen nennt man Stoffportion. Eine Stoffportion ist auch ein Körper, doch interessieren an ihm nicht seine Formen, sondern der Stoff, aus dem er besteht. (Synonym für den zu vermeidenden Begriff Stoffprobe) |
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Kommentar
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Die Begriffe Materie und Körper sind den Schülern aus der Physik bekannt, da wird angeknüpft. Die Abgrenzung zum Vakuum und zur Energie ist nötig, um die Besonderheit der Materie zu betonen und späteren Fehldeutungen (Phlogistontheorie) vorzubeugen. In der Physik ist meist von Körpern die Rede. Das Interesse der Chemie setzt aber erst an den Stoffen an. Das sollte sich dadurch ausdrücken, daß der Begriff Körper im weiteren vermieden wird. Die Chemie beschäftigt sich mit Stoffportionen. Es ist falsch, von chemischen Stoffen zu reden: eine stofflose Chemie gibt es nicht. Beispiele müssen dagegen immer die Dynamik verdeutlichen, die Veränderung von Stoffen, woraus sie entstanden und wozu sie wurden. Vorzugsweise sollte von chemischen Vorgängen die Rede sein, nicht von Chemie. Chemie ist ein Konstrukt des menschlichen Geistes, daher gibt es auch keine Chemie in der Natur, sondern nur Vorgänge, die sich chemisch deuten lassen. Der Begriff Eigenschaften ist noch nicht eingeführt - vorerst sollen Eigenarten genügen. |
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| Grundlegende Begriffszusammenhänge | |||
| Chemie in der Kulturgeschichte der Menschen | Die Bedeutung des Wortes Chemie(=schwarz, Flüssigkeit, Metallguß etc.: RÖMPP); erste historisch nachgewiesene Anwendungen (Nutzung ohne wissenschaftliche Erkenntnis): das Feuer, Kochen, Konservieren, Gären ... | ||
| Chemie als Handwerk | Was macht ein Laborant?, Arbeitsplatz Labor, Wie ist ein Labor aufgebaut? Laboratiumstechnik, historische Beispiele zu Arbeitsgeräten, Arbeitsschutz | ||
| Chemie als Technik | Was macht ein Ingenieur? Arbeitsplatz Betrieb, Beispiel einer Produktionsanlage, Sicherheitstechnik | ||
| Chemie als Wirtschaftsfaktor | Was macht die chemische Industrie? Beispiel für Produkte und Standorte, Wirtschaftsbedeutung, Arbeitsplätze, Gewerbebetriebe, Umweltschutz) | ||
| Chemie als Wissenschaft | Was macht ein Forscher? Arbeitsplatz Universität; Wissen in Büchern | ||
| Chemie als Philosophie | Erkenntnis von Natur, Manipulation von Natur, Gefahren im Umgang mit Stoffen, Abgrenzung zu Physik und Biologie, Alchemie | ||
| Chemie und Natur | Rohstoffe aus der Natur, Gewinnung, Reinigung, Transport, erzeugt natürliche Stoffe künstlich, produziert neue Stoffe, Abfälle und Wertstoffe, Kreisläufe, Stoffmanagement | ||
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| Grundlegende Methoden der Chemie | |||
Modelle und Theorien |
Die Chemie sammelt Stoffwissen, entwickelt und verwendet Vorstellungen über den Aufbau der Stoffe zur Vorhersage des Stoffverhaltens. Ordnungsbestreben und Systematisierung von Phänomenen sind ein besonderes Kennzeichen der Chemie. Nicht die (quantenmechanisch berechenbaren) Eigenschaften eines Moleküls interessieren primär, sondern das makroskopische Verhalten einer Menge von Molekülen (nicht quantenmechanisch berechenbar). |
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Analogien |
Analogien werden gesucht zwischen Struktur und Verhalten und übertragen auf ähnliche Strukturen. Sind genügend ähnliche Strukturen bekannt, faßt man sie in Kategorien zusammen (Alkohole, Ketone ...) Das Theoretisieren findet historisch seine Wurzeln in der Alchemie. |
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Technische Verfahren |
Technische Verfahren werden entwickelt, um das Verhalten der Stoffe gezielt zu steuern, reproduzierbar zu gestalten, zu optimieren und wirtschaftlich einzusetzen (z.B. Trennverfahren). Das Know-How der Chemie hat seine historischen Wurzeln in Handwerken und Künsten: Metallverarbeitung, Färben, Gerben, Konservieren, Medizin, Kochen .... |
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Verschlüsselung |
Beide Traditionszweige sind gekennzeichnet durch Geheimhaltung, Verschlüsselung, Mysterien, Zünfte. (Bis zur heutigen Formelsprache) |
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Experiment |
Beide Traditionszweige nehmen das Experiment als Ausgangspunkt, stellen experimentell eine Frage an die Natur, geleitet vom Erkenntnis- und/oder Verwertungsinteresse. Die Erkenntnisse über Natur sind daher immer technisch vermittelt und spiegeln den Stand der Wissenschaft. |
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Vorgehensweise |
Verbinden und Trennen, Analysieren und Synthetisieren, Wahrnehmen und Beschreiben, Praxis und Theorie bilden die Pole einer spezifisch chemischen Vorgehensweise |
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| Energie und chemische Reaktion | |||
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Wärme (Energie) und Zustandsveränderung |
Den Zustand von Materie kann man verändern durch Wärme (Energie wird ausgetauscht). Diese Veränderungen haben wir als verdampfen/kondensieren, schmelzen/erstarren ... bezeichnet. |
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| Kraft (Energie) und Formveränderung |
Den Zustand von Körpern kann man verändern durch Kraft (Energie wird zugeführt). Diese Veränderungen nennen wir verformen, vergrößern, verkleinern. |
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| chemische Energie und Eigenschaftswechsel |
Beobachten wir unsere Umgebung, so finden wir Veränderungen, die weder mit der Veränderung von Materie noch mit der Veränderung von Körpern erklärt werden kann. (Beispiele: Verkohlen von Zucker, Verwelken von Blättern, Rostentstehung, Joghurtherstellung, Karamelbonbonsherstellung, Eisen und Schwefel, Kupfer und Schwefel, Zink und Schwefel, ...) Folgende Kennzeichen weisen auf etwas Neues hin: |
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| chemische Reaktionen |
Auf der Beschreibungsebene sagen wir: Stoffe reagieren (genauer. Ausgangsstoffe reagieren zu Endprodukten). Diese Art von Vorgang nennen wir chemische Reaktion. Chemische Reaktionen sind immer von Energieaustausch mit der Umgebung begleitet (notwendig, aber nicht hinreichend, um chemische Reaktionen zu kennzeichnen). |
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Kommentar
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Chemische Reaktionen kann man nicht entdecken oder sehen. Beobachten kann ich den Eigenschaftswechsel, daraus müssen eindeutige Schlüsse bezüglich der Stoffe gezogen werden und dann kann ich meine gewonnenen Vorstellungen mit den definierten Begriffen belegen. Die so erhaltene Aussage: Zucker hat zu Kohlenstoff reagiert. besitzt den Charakter einer Theorie. Aus einer solchen müssen Aussagen ableitbar und überprüfbar sein, z.B.: Wenn kein Zucker mehr da ist, darf die Stoffportion nicht mehr süß schmecken oder klebrig sein. Und wenn Kohlenstoff entstanden ist, dann sollte er brennbar sein und auf Papier eine schwarze Färbung hinterlassen. Das läßt sich überprüfen. |
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| Energie |
Die wahrnehmbaren energetischen Aspekte richten auf zwei verschiedene Zeitpunkte:
Der erste Aspekt wird fachlich korrekt mit dem Begriff Aktivierungsenergie erklärt. Der ist aber nur statistisch erklärbar, entsprechend schwierig zu verstehen und daher an dieser Stelle zu vermeiden. (PdN 1/1985, S. 33 ff) Machbar ist, die Aktivierungsenergie als Startenergie der Reaktion anzudeuten. Der zweite Aspekt wird fachlich korrekt mit den Anfangs- und Endzuständen der Energieniveaus vor und nach der Reaktion erklärt. Auch dies benötigt wieder statistische Erklärungen, denn das beliebte Energieberg-Diagramm gilt immer nur für ein Teilchen. Der Ablauf von Reaktionen läßt sich nur mit freier Energie beurteilen und dies beinhaltet die Einführung des Begriffes der Entropie. Das ist jedoch noch lange nicht machbar, weil zu schwierig und unanschaulich. Machbar ist, die Energieänderungen als exotherm bzw. endotherm über das Phänomen zu definieren.. |
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| Definitionen
und hierarchische Verknüpfung von Begriffen auf Stoffebene |
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Raum Materie Energie |
Der nicht erfüllte Raum ist das Nichts. Er ist nicht wahrnehmbar
(horror vacui). Alles, was einen Raum einnimmt, ist Materie (lat.: Vorrat, Ursache).
Materie ist die Substanz der Dinge, ungeachtet ihrer Form. Alles, was keinen Raum einnimmt, sich jedoch im Raum ausbreitet, ist Energie (Felder, Strahlung) |
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Kommentar
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Diese Begriffe beschreiben Wirklichkeit als Idee, sind getrennt gedacht, erscheinen aber nur gemeinsam. Materie beansprucht Raum, Energie verändert und bewegt Materie, dies benötigt Zeit. | ||
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energetische Zustände materielle Zustände |
Wechselwirkungen zwischen Materie und Energie machen diese wahrnehmbar:
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Temperatur Druck |
Die Größen Temperatur und Druck beschreiben die Aggregatzustände. Diese sind eine emergente Eigenheit von Materie/Energie und eine notwendige Bedingung der Existenz von Formen. |
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Körper Form Ausdehnung Gewicht |
Eine Materieportion, deren Aggregatzustand verschieden ist vom Aggregatzustand der benachbarten Materieportionen (Phasengrenze), wird Körper genannt.
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Volumen Masse Symmetrie |
Die Zustände von Körpern sind emergente Eigenheiten von Körpern
und werden beschrieben mit den Größen Volumen (abgeleitet
aus der Grundgröße der Länge), Masse, Symmetrie. Formen sind eine notwendige Bedingung der Existenz von Strukturen. |
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Eigenschaften Stoffe |
Bei gleichen Körpern (homogen bezüglich Symmetrie, Volumen, Masse) sind verschiedene Zustände möglich. Diese Zustände werden qualitativ (z.B.: blau, weich, süß, bitter, stechend, hell, rund, glatt usw.) und quantitativ (z.B.: kaum, wenig, sehr) wahrgenommen und Eigenschaften (Farbe, Geruch, Härte, Geschmack, Klang, ..) genannt. Körper mit solchen Zuständen werden Stoffe genannt. Eigenschaften sind emergente Eigenheiten von Stoffen. Sie werden beobachtet bzw. gemessen bzw. mit skalierten Größen verglichen (z.B. Härteskala nach Mohs). |
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Stoffportion Eigenschaftskombination Bestimmung |
Der Körper eines Stoffes oder eine endliche Anzahl von Körpern eines Stoffes werden Stoffportion genannt. Die bekannten Eigenschaften einer Stoffportion zu einem beliebigen Zeitpunkt werden Eigenschaftskombination genannt. Die vollständige Anweisung des Zuordnens einer Eigenschaftskombination zu einer Stoffportion wird Bestimmung genannt. |
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Stoffart Eigenart |
Finden sich immer wieder Stoffportionen mit identischen Eigenschaftskombinationen, so wird auf die Existenz einer Stoffart (z.B.: Gestein, Holz, Wasser, Luft, Eisen ...) geschlossen, die mindestens diese Eigenschaftskombination aufweist. Die vollständige Eigenschaftskombination einer Stoffart ist unbekannt und wird als deren Eigenart bezeichnet. |
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Nachweis |
Durch Vergleich der Eigenschaftskombination einer Stoffportion mit den Eigenarten bekannter Stoffarten erfolgt die Zuordnung zu einer bestimmten Stoffart:
Die vollständige Anweisung des Zuordnens einer Stoffportion zu einer Stoffart wird Nachweis genannt. |
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homogen heterogen |
Sind die Eigenschaftskombinationen einer untersuchten Stoffportion in
allen Bereichen der Stoffportion gleich (räumliche Konstanz), so
nennt man die Stoffportion homogen (bezüglich der Stoffart),
auch wenn sie aus heterogenen Körpern besteht (z.B. kleine
und große Kristalle). Andernfalls liegt ein heterogener Stoff vor
(bezüglich der Stoffart). |
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Gemisch Gehalt Verhältnis Anteil Konzentration |
Heterogene Stoffportionen lassen sich immer in homogene Stoffportionen teilen. Manche homogenen Stoffportionen lassen sich in homogene Stoffportionen unterschiedlicher Stoffart teilen. Teilbare homogene Stoffportionen sowie heterogene Stoffportionen werden Gemische genannt (genauer: Gemische von Stoffportionen verschiedener Stoffarten). Gemische werden nach den in ihnen vorliegenden Phasengrenzen (homogen, heterogen) und nach den Aggregatzuständen der zugrundeliegenden Reinstoffe qualitativ unterschieden (s-s, s-l, s-g .....).
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Reinstoffe |
Homogene Stoffportionen, die sich nicht mehr in Stoffportionen unterschiedlicher Eigenschaftskombinationen teilen lassen, sind Reinstoffe. (Widerspruch zu materie- und körperbezogenen Eigenschaften klären. Sind Dichte, Siede-, Schmelztemperaturen keine stoffbezogenen Eigenschaften?) |
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Teilen Ordnen Trennverfahren |
Teilen bedeutet, eine gegebene Stoffportion in möglichst viele Körper möglichst gleicher Form zu zerlegen (Homogenität der Körper), und diese nach nach ihren Eigenheiten (Aggregatzustand, Form, Volumen, Masse, Eigenschaften) zu ordnen.
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Zustandswechsel |
Die Wechselwirkung einer Stoffportion mit Energie/Materie kann zwei Zustandswechsel bewirken:
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Erste Versuchsreihe |
Die Änderungen der Stoffzustände werden anhand einer Reinstoffportion möglichst umfassend bekannter Eigenschaftskombination in vier Modellversuchen ermittelt: |
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Versuch 1 |
Ein isoliertes System (ohne Stoff- und Energieaustausch mit der Umgebung) enthalte eine Reinstoffportion und nichts anderes. Dann ist deren Eigenschaftskombination über beliebig lange Zeiten
unverändert. Allgemein formuliert: |
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Versuch 2 Defintion eines chemischen Elementes |
Ein geschlossenes System (ohne Stoffaustausch mit der Umgebung) enthalte eine Reinstoffportion und nichts anderes. Befindet sich zu einem beliebigen Zeitpunkt und nach beliebigem Energieaustausch
immer nur ein Reinstoff im System, so nennt man diesen ein chemisches
Element. |
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Versuch 3 Definition einer Verbindung |
Ein geschlossenes System enthalte eine Reinstoffportion und nichts anderes. Findet sich zu einem beliebigen Zeitpunkt und nach beliebigem Energieaustausch jemals ein Gemisch im System, so nennt man die ursprüngliche Reinstoffportion eine Verbindung. |
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Versuch 4 Eigenschaftswechsel Stoffartwechsel |
Ein isoliertes System enthalte Stoffportionen verschiedener Stoffarten (z.B. Kupfersulfat, Wasser). Sind nach beliebiger Zeit Eigenschaften nicht mehr zu beobachten oder neue Eigenschaften zu beobachten, so nennt man dies Eigenschaftswechsel. Ein Eigenschaftswechsel begleitet immer einen Stoffartwechsel.
Eine Änderung der Energie (z.B. Temperaturzu- oder abnahme) im isolierten
System deutet ebenfalls auf einen Stoffartwechsel hin. |
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Chemische Reaktion endotherm exotherm |
Der Vorgang des Stoffartwechsels wird chemische Reaktion genannt. Ihre Kennzeichen sind Eigenschaftswechsel und die Bildung einer Stoffportion einer neuen Stoffart bei gleichzeitigem Verschwinden einer Stoffportion einer vorher vorhandenen Stoffart. Eine Reaktion ist immer mit Änderungen der Energie verbunden. Geben die beteiligten Stoffe Energie an ihre Umgebung ab, so nennt man das exotherm. Nehmen sie Energie aus ihrer Umgebung auf, so nennt man das endotherm. |
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Startenergie |
Stoffarten, die im isolierten System innerhalb kurzer Zeiten nicht wahrnehmbar miteinander reagieren (z.B. Eisen, Schwefel), können im geschlossenen System nach einer vorübergehenden Energiezufuhr (Erhitzen, elektrische Zündung, Licht, Erschütterung ...) miteinander reagieren. Die Energie, die eine Reaktion einleitet, wird Startenergie genannt. |
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Ausgangsstoffe Reaktionsprodukte Reaktionsschema |
Die in der Stoffportion vorhandenen Stoffarten vor dem Eigenschaftswechsel nennt man Ausgangsstoffe. Neu entstandene Stoffarten nach dem Eigenschaftswechsel nennt man Reaktionsprodukte. Eine Reaktion wird durch ein Reaktionsschema symbolisiert. Darin kennzeichnet ein Pfeil den zeitlichen Verlauf der chemischen Reaktion und verbindet die Ausgangsstoffe mit den Reaktionsprodukten. Der Pfeil wird gesprochen als reagiert zu. Das +-Zeichen zwischen den beteiligten Stoffen dient der Aufzählung, es wird als und gesprochen. |
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Zweite Versuchsreihe |
Die Änderungen der Stoffzustände werden anhand zweier Reinstoffportionen möglichst umfassend bekannter Eigenschaftskombination in Modellversuchen ermittelt und nachfolgend kategorisiert: |
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Versuch 1 |
Ein geschlossenes System enthalte Stoffportionen des Reinstoffs 1 (z.B. Sauerstoff) und des Reinstoffs 2 (z.B. Eisen) und nichts anderes. Mit beliebiger Energiezufuhr wird versucht, eine Reaktion auszulösen.
Die Eigenschaftskombinationen entstehender Produkte werden ermittelt. |
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Versuch 2 und weitere |
Dann wird der Vorgang wiederholt, Reinstoff 2 aber durch einen beliebigen anderen Reinstoff ersetzt.
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Auswertung Stoffklassen strukturelle Vernetzung |
Diese Eigenschaftskombinationen
werden geordnet (nach Art und Anzahl identischer Eigenschaften). Durch Analogieschluß werden die jeweils verwendeten Ausgangsstoffe ebenfalls einer Stoffklasse zugeordnet (Metalle, Nichtmetalle ...).
Da immer nur ein Stoff verändert wird, sind alle Stoffklassen voneinander abhängig (strukturelle Vernetzung): Metalle mit Sauerstoff zu Metalloxiden, Metalloxide mit Wasser zu Laugen, Laugen mit Säuren zu Salzen. |
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Prognose Falsifikation Verifikation |
Gehören die so geordneten Stoffe tatsächlich einer Stoffklasse an (z.B. Eisen, Nickel, Kupfer zu den Metallen), dann sollten sie sich einem beliebigen anderen Reinstoff (z.B. Wasserstoff oder Chlor oder Schwefel) gegenüber ähnlich verhalten, nicht reagieren oder zu ähnlichen Endprodukten. Mit Versuchsreihe 2wird die Prognose überprüft. Jede zugetroffene Prognose bestätigt die Zuordnung zu einer Stoffklasse und macht sie wahrscheinlicher. |
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Reihen |
Die Reinstoffe innerhalb einer Stoffklasse können nach beliebigen Eigenschaften geordnet werden, z.B. nach ihrem Reaktionsbestreben gegenüber einem bestimmten Reinstoff (z.B. Metalle und Sauerstoff), ihrer Dichte, ihrer Siedetemperatur usw. Die so aufgestellten Reihen erlauben Prognosen (z.B. Redoxreihe auf Reduktionsmittel), Hinweise auf Lücken (Methan, ..., Propan, Butan), Postulate von Gesetzmäßigkeiten oder einfach das Erkennen von Besonderheiten (Siedetemp. des Wasser im Vergleich zu anderen Nichtmetalloxiden) |
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Synthese |
Soll ein Reinstoff mit einer bestimmten Eigenschaftskombination hergestellt werden, so läßt sich die Stoffklasse identifizieren, die der gewünschten Eigenschaftskombination am ehesten entspricht. Reihen der darin enthaltenen Reinstoffe lassen sich so erstellen, daß Prognosen über Eigenschaften noch nicht bekannter Stoffe möglich sind. Die Herstellung dieser Stoffe führt über die Kenntnis der Stoffklasse zur Versuchsreihe 2. Die vollständige Anweisung zum Herstellen von Stoffen mit bestimmten Eigenschaften heißt Synthese. |
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Analyse |
Soll ein unbekannter Stoff untersucht werden, so erfordert dies zunächst
eine zielgerichtete Fragestellung. Mit den bisher definierten Methoden
lassen sich untersuchen:
der Nachweis der Stoffart durch Bestimmung der Eigenschaftskombination
der Stoffportion.
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| Literatur | |||
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Carl Friedrich von Weizsäcker: Die Einheit der Natur dtv wissenschaft 1995 E. Sumfleth: Chemie verstehbar und verständlich - Anspruch und Wirklichkeit CHEMKON 3 (1996) 4 167-171 H.A. Mund Zur Entwicklung des kognitiven Denkens - dargestellt
am Verständnis chemischer Verbindungs-Symbole und Reaktions-Schemata
.... CHEMKON 3 (1996) 2, 69-75 K.-H. Lautenschläger: Zum Elementbegriff CHEMKON 4 (1997) 3, S. 155 ChiuZ 4+5 (1985): Kann Chemie auf Physik reduziert werden? ChiuZ 3 (1994): Wozu Philosophie der Chemie? STRUBE: Der historische Weg der Chemie PEETZ: Leben ohne Chemie? |
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| Nachbemerkung | |||
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Wirklichkeit Wahrnehmung Wahrheit |
Die Theorie der Materie erfordert eine Theorie der Wahrnehmung. Vermieden wurde der Begriff der Wirklichkeit. Damit erhält dieser Ansatz von vornherein eine konkretere Dimension. Wirklichkeiten lassen sich konstruieren. Wahrnehmungen haben eine andere, eine anthropozentrische Dimension. Deren Aspekte seien nur kurz angedeutet. Etwas für wahr nehmen impliziert, die Wahl zu haben, es annehmen oder auch ablehnen zu können. Das will ich nicht wahr haben. Wahrnehmung entsteht über Sinneseindrücke. In einer Welt der Blinden oder der Gehörlosen wird die Welt anders wahrgenommen, die Eindrücke eines ganzen Sinnes fehlen. Wo es keine Sinneseindrücke über die Augen gibt, werden auch keine Begriffe dafür belegt. Ein Blinder kann Farben als abstrakte Konstruktion verstehen, aber ihm fehlt die Vorstellung. Eine Verständigung über Sinneseindrücke setzt ein gemeinsames Verständnis jedoch voraus. Darin liegt die soziale Dimension von Wahrnehmung. Wahr ist auch nur das, was allgemein als wahr anerkannt wird. Im allgemeinen wird als wahr anerkannt, was nützlich ist. Nützlich ist, was hilft, in der Welt zu überleben. Individuelle Wirklichkeiten werden allgemein akzeptiert, wenn sie die allgemein anerkannten Wirklichkeiten nicht stören. Ihren nützlichen Wert haben sie als Probehandeln. Im Unterschied zur anerkannten Wirklichkeit (Wissen) ist ihre Grundlage der Glaube. |
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